Es scheint Zufall zu sein, dass ausgerechnet zum 100. Jubiläum der Lainz-Besiedelung die Idee mit den 100 neuen Kulturbäumen auf­getaucht ist. Gut ist sie ­trotzdem. Sie kommt von Bezirksvorsteher-Vize Matthias Friedrich, der nun den Kulturpfad offiziell „ausgegraben“ hat. 30 Sommerlinden wurden gesetzt, 100 sollen es in den nächsten drei Jahren ­werden. „Mit dem neuen Kulturpfad kombinieren wir Nachhaltigkeit, Bildung und Kultur – und bieten der Bevölkerung zum Nulltarif einen besonderen Mehrwert“, so Friedrich. Die Sommerlinden sollen nicht nur Schatten und eine bessere Luft bringen, sondern auch auf Künstler im Bezirk hinweisen. „Daher wird jeder Baum den Namen eines ­Kulturschaffenden tragen, der im Bezirk geboren, gelebt, gewirkt oder seine letzte Ruhe gefunden hat.“ Und dass es im 13. Bezirk derer jede Menge gibt, ist ja bekannt. Wir dürfen gespannt sein.