Jede tote Biene ist eine zu viel. Die gestreiften Sumsis sind ganz wichtig für den ­Erhalt unseres Öko-Systems. Das ist im Grunde nichts Neues …

Hietzinger Traditionsbetrieb setzt auf die „Biene Maja“

Neu und bemerkenswert ist, dass eine Hietzinger Firma sich in den Dienst der guten Sache stellt und daraus ein Projekt gezimmert hat. Unter Leitung des Bio-Imkers Georg Fink wurden drei Bienen­stöcke im Garten des SET-Firmensitzes errichtet. 90.000 tierische Mitarbeiter können hier fleißig sein, sind umringt von unbehandelten Holzwänden. Außerdem wurde bei der Wahl des ­Bienenstocks komplett auf Styropor verzichtet.

Summen & Brummen

„Wirklich toll“, betont ­Bezirkschefin Silke Kobald bei ihrem sommerlichen Lokalaugenschein. „Dass unsere Blumenbeete nicht nur für die Hietzinger eine Augenweide, sondern auch für die Bienen eine hervorragende Nahrungsquelle sind, freut mich.“

Hochwertiger Honig

Stadthonig hat eine hohe ­Qualität, da in Parks kaum Pestizide zum Einsatz kommen und die Bienen ein reichhaltiges Nektarangebot vorfinden. Von den Rosensträuchern in den Gärten bis zu den Fliederbüschen im Schönbrunner Schlosspark mangelt es an nichts … Also nicht wundern, wenn in der unteren Hietzinger Hauptstraße ein lautes Summen zu hören ist …

Hans Steiner