Hietzing: Die Schule des Lebens

Seit dem Vorjahr unterstützt der Verein „­Jugend Eine Welt“ mit seiner Servicestelle „WeltWegWeiser“ (Münich­reiterstraße 31) behin­derte Menschen bei Einsätzen ­außerhalb des Landes. Freiwillige können bei Sozial­projekten mitarbeiten und neue Kulturen kennenlernen.

Lehrreiche Zeit

Mittlerweile haben sechs ­Freiwillige den Auslandsein­satz absolviert. Ein Pionier auf diesem Gebiet ist Erwin Buchberger, der im Rollstuhl sitzt und für zwei Monate in einer ­inte­grativen Bildungsein­richtung in Lettland tätig war: „Für mich war diese Zeit eine Schule des Lebens“, lächelt der 32-Jährige, der seit fünf Wochen hauptberuflich für „Jugend Eine Welt“ arbeitet.

Aushilfsbüro

Da der Hilfsverein selbst über kein barrierefreies Büro ­verfügt, hat die VHS Hietzing ausgeholfen und Buchberger einen Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt. „Da wir mit ­Ursula Jokl eine Mitarbeiterin im Rollstuhl haben, sind wir seit 30 Jahren barrierefrei. Durch das Projekt WeltWegWeiser erwarten wir neue Impul­se für unsere Bildungsarbeit“, betont dazu VHS-­Direktor Robert ­Streibel.

Hans Steiner