Neue Diskussion im Rathaus betrifft auch Hietzing

Bekanntlich haben beide ­Befragungen der Hietzinger zum Parkpickerl (2013, 2017) keine Lösung gebracht. Trotzdem ist klar, dass es in dicht besiedelten Teilen Stellplatzprobleme gibt, etwa ­entlang der U4 und im Zen­trum von Hietzing. Seit Jahren. Das weiß auch Bezirks­chefin Silke Kobald: „Das Thema beschäftigt uns weiter. Wir werden sehen, welche neuen Vorschläge ­seitens der Stadt nun kommen.“

Worauf warten?

Verkehrsstadträtin Hebein hat ja im Oktober angekündigt, das Thema neu ­aufstel­len zu wollen. Auch von einem wienweiten Pickerl („Citymaut“) war dabei die Rede. Dazu kommt: Die Idee von regionalen Regelungen (West-­Pickerl, Zone innerhalb des Gürtels etc.) gibt es seit ­gefühlten Ewigkeiten. Man müsste sich also „nur“ auf eine Regelung einigen und sie ­durchziehen.

Weiter hoffen

Für die Hietzinger gilt weiter das Prinzip Hoffnung, nachdem bei der ersten Befragung das Bezirkspickerl zu 78 % abgelehnt wurde und vier Jahre später auch die Mehrheit dagegen war – in manchen überparkten Grätzeln aber nur mehr knapp.