Die Luxusherberge Hilton beim Stadtpark hat für 200 Millionen Euro ihren Besitzer gewechselt.

Mit fast 600 Zimmern und Suiten, zwei Ballsälen und elf Konferenzräumen ist das Hilton beim Stadtpark das Wiener Flaggschiff der gleichnamigen Hotelkette und das größte Hotelkonferenzzentrum Österreichs. Seit Mitte der 70er Jahre ragt das Fünf-Sterne-Hotel, wo sich bis 2008 auch der legendäre Jazzclub Birdland befand, über das Stadtbild der Wiener City.

Neuer Hausherr
Seit Wochen hört man, das Hotel könnte vor dem Aus ­stehen. Der Grund: Das ­Luxusdomizil hat einen neuen Besitzer. 200 Millionen Euro soll die Raiffeisen Zentralbank, der bisherige Eigentümer, für den Deal kassiert haben. Man munkelt, die neuen Eigen­tümer könnten versuchen, das Hotel umzuwidmen und in einen Wohnkomplex mit ­Luxusapartments umzuwandeln – ein mehr als nur renta­bler Deal, wenn man bedenkt, dass der Quadratmeter Wohnraum in dieser Lage oft mehr als 5.000 Euro kostet.