Ideen für das Wiental gesucht

Schandl Architekten

Die Kennedybrücke ist alles andere als schön und einladend. Das ist seit Jahren bekannt und wurde oft kritisiert. Das Wiental ist als Rad- und Sportmeile da schon besser unterwegs – aber auch kein Prunkstück …

Alles ist möglich

Um den Dornröschenschlaf zu beenden, haben sich jetzt die Bezirke Penzing und Hietzing verständigt und wollen von den Bewohnern wissen, was sie ändern würden. „Es gibt einige Überlegungen, um das Wiental und die Kennedy­brücke schöner zu machen. Wir wollen aber von den ­wahren Experten, den Benützern wissen, was ihnen vorschwebt“, betont Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner. „Wobei der Ideen keine Grenzen gesetzt sind. Vielleicht sind Solarzellen gewünscht, vielleicht Begrünungen – alles ich überlegenswert.“

Eine gute Chance

Das sieht auch Gemeinderätin Andrea Mautz so: „Im 13. und 14. Bezirk leben knapp 150.000 Menschen. Gemeinsam mit ihnen gilt es jetzt, die Chance auf Veränderung zu nützen.“ Eingebunden sollen auch Expertenstellen wie die Gebietsbetreuung werden. Hinter dem Projekt stehen auch Hietzings Bezirksvorsteher-Stellvertreter Matthias Friedrich und Gemeinderat Gerhard Schmid, der betont: „Der Verkehrs-Hotspot Kennedy­brücke muss endlich angegangen werden. Hier geht es vor allem um die Sicherheit an einem neuralgischen Verkehrsknotenpunkt.“ Wobei der Mix aus Rad- und Fußwegen, Straßenbahnen und Autoverkehr alles andere als leicht zu lösen sein wird.

Sportmeile wird bleiben

Wobei für Schüchner klar ist: „Die Wiental-Rad- und Laufstrecke wird sicher bleiben. Aber vielleicht ist der Sportbereich ausbaubar, etwa mit Boulderwänden. Wobei der Hochwasserschutz nur beschränkte Möglichkeiten bietet.“ Finanziell werden die beiden Bezirke die Umgestaltungen nicht alleine stemmen können.