Als Jugendlicher überlebte Jonny Moser die Vernichtungsmaschinerie der Nazis auf der Flucht, unter anderem in Ungarn. Nach dem Ende des Kriegs kehrte der gebürtige Burgenländer nach Österreich ­zurück und studierte in Wien Geschichte.

Dokumentationsarchiv

Als Mitbegründer des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstands (DÖW) legte er wichtige Grundlagen für die Forschungsarbeit gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus in Österreich. 2011 verstarb er im Alter von 85 Jahren. Seit 22. Mai erinnert der Park im Bereich der U-Bahn-Station Schottenring am Franz-Josefs-Kai an Jonny Moser. „Mein Vater war ein bedeutender Zeitzeuge der Vertreibung und Ermordung der Juden im Burgenland. 
Er war international für seine Zusammenarbeit mit dem schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg bekannt. 
Als Kinder wurde uns das daher bewusst, dass beinahe wöchent­lich Historiker zu Gast waren, die mit ihm über den Holocaust und Wallenberg gesprochen haben“, so sein Sohn Joseph Moser im Rahmen der Park­eröffnung mit City-Bezirksvorsteher Markus Figl und Gerhard Baumgartner (DÖW).