Intensivmedizin für ganz schwere Fälle

©iStock

Die Corona-Krise hat die Bedeutung der ­Intensivmedizin verdeutlicht. Dr. Klaus Mark­staller, Präsident der ÖGARI (Österreichische Gesellschaft für Anästhesiologie, Reani­mation und Intensivmedizin): „Heute sind wir in der Lage, fast jedes menschliche Organ zu unterstützen oder zeitweise zu ersetzen.“ Österreich verfügt in öffentlichen Spitälern über etwa 44.000 Betten im akutstationären ­Bereich, davon rund 2.450 Intensivbetten.

Innovation
Den Anfang der Intensivmedizin stellt eine Innovation im Jahr 1952 während einer ­Polio-Epidemie in Kopenhagen dar: Mittels Luftröhren­schnitt und Handbeatmungsgerät konnte damals die Sterberate halbiert werden.