Jahrhundertprojekt mit Nebenwirkung

Umgebaut wird derzeit im Amtshaus der Margaretner Bezirksvorstehung. Daher findet das Interview auch im neuen Büro der Vorstehung statt. Doch nicht nur in der Schönbrunner Straße 54 wird derzeit einiges neu gemacht. Herbstinterview mit Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery

 

Beim Blick aus dem Fenster sieht man bereits die Bauarbeiten für die neue ­U-Bahn. Wie kommt das Projekt bei der Bevölkerung an?

Schaefer-Wiery: Es ist ein Jahrhundert-Projekt und wird für ein paar Jahre natürlich unangenehm. Wir versuchen die Beeinträchtigungen für die Margaretner so gering wie möglich zu halten. Das Verständnis der Bevölkerung für den U-Bahn-Bau ist sehr hoch.

Bleiben wir beim Thema Verkehr. 
Wie geht es ­weiter beim 13A?

Es gibt dazu einen Beschluss des Margaretner Bezirksparlaments: Die Linie darf nicht geteilt werden. Zu den Details der Streckenführung möchte ich mich nicht einmischen.

Der Einsiedlerpark als großes Bürger­beteiligungsprojekt der letzten Jahre 
ist abgeschlossen, was kommt als Nächstes?

Beim Einsiedlerplatz ist alles abgeschlossen. Das neue Tröpferlbad, der neu gestaltete Platz und das Familienbad, alles wurde im Zeit- und Budgetrahmen abgeschlossen. Für die Zukunft wird die Gestaltung des Siebenbrunnenplatzes Thema sein. Der Platz funktioniert gut, aber mit dem Bau der U-Bahn und der Station Reinprechtsdorfer Straße muss man sich über die Gestaltung Gedanken machen. Außerdem wird im kommenden Jahr als größeres Projekt mit einer Neugestaltung des Hundsturm-Parks begonnen. Aufgrund des U-Bahn-Baus tut sich allerdings sowieso ­einiges im Bezirk. Da muss man es nicht übertreiben.

Danke für das Gespräch.

Herbstinterview mit Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery