„Kaisermühlen leidet am meisten“

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Bezirksvorsteher nevrivy zur Parkplatz-situation

Die Parkplatznot macht etlichen Wiener Politikern Kopfzerbrechen. Auch die Donaustadt ist von diesem Phänomen nicht ­verschont geblieben. WBB: Herr Bezirksvorsteher, was war der Auslöser für Ihren Vorschlag, ein Gratisparkpickerl für alle Wiener einzuführen?
Nevrivy: Das war keine spontane Idee. Die Parkplatzsituation ist seit Jahren ein Thema in meiner politischen Arbeit. Von einem Pickerl für die Wiener habe ich übrigens ­bereits im Februar 2018 gesprochen. Ich möchte auch betonen, dass mir in dieser Thematik kein Auftrag oder Part von meiner Partei (SPÖ, Anm.) übertragen wurde.

Wie stellt sich die Lage ­generell und in der ­Donaustadt dar?

Sowohl in ganz Wien als auch speziell in der Donaustadt verschlechtert sich die Parkplatzsituation. Zwar bleibt die prozentuelle Aufteilung von Autofahrern, Öffi-Benützern und Radfahrern konstant, aber in absoluten Zahlen wird der Verkehr mehr. In unserem Bezirk ist Kaisermühlen am meisten von der Parkplatznot betroffen. Allerdings würde eine Parkraumbewirtschaftung dort die negative Situation nur in andere Bezirksteile verschieben. Die Einpendler suchen eben eine Möglichkeit, ihre Autos abzustellen.

Was würde bei einem ­Gratispickerl mit den ­Kurzparkzonen passieren?
Dort, wo es notwendig ist, würden Kurzparkzonen ­bestehen bleiben.

Ist eine Citymaut in Wien ein Thema?

Einer Citymaut hat Bürgermeister Michael Ludwig eine Absage erteilt. 

Wie verlief Ihr Gespräch mit Vizebürgermeisterin Birgit Hebein?
„Sehr angenehm, jedoch durchaus mit unterschied­lichen Standpunkten.“

Bezirksvorsteher nevrivy zur Parkplatz-situation