Thomas Haasmann: „Kein Cent für Judo“

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Der ehemalige Militär-Vizeweltmeister klagt über einen Verlust von 300.000 Euro – und er hält Minister Kogler für „sportlich unbeleckt“.
Als Aktiver war er Staatsmeister und Militär-Vizeweltmeister gewesen. Als Mentor, Coach, Geldgeber und Boss der Volksbank Galaxy Judo Tigers gewann Thomas Haasmann achtmal den österreichischen Judo-Mannschaftstitel. „Aber Förderung“, so klagt er an, „hat es keinen Cent gegeben.“ Darum ist der Ex-Judoka auch übers Kreuz mit Sportminister Werner Kogler: „­Privat sympathisch, aber sportlich eher unbeleckt.“

Die Ignoranz
Noch mehr als diese Ignoranz trifft „Hasi“, dass durch den Lock-down die Fertigstellung des mehrstöckigen, 11 Millionen teuren Galaxy-Centers in ­Liesing aufgeschoben wurde, was bisher einen Verlust von etwa 300.000 Euro bedeutet.

500 & 1.000 Euro
„Die Entschädigung dafür“, ­schüttelt Haasmann verwundert seinen Kopf, „waren einmal 500 und dann 1.000 Euro.“ Ein schlechter Witz!