Leopoldstadt: Endlich gibt’s wieder Stelzen

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Um Punkt elf Uhr öffnete Hausherr Karl Kolarik das große grüne Gittertor – und als hätten sie seit einem halben Jahr kein Bier mehr getrunken, zogen hunderte Gäste jubelnd ein, viele davon mit Schweizerhaus-Schals um den Hals. Die Kellner wurden von den Damen abgebusselt, von 
den Herren umarmt, und die ­Musikkapellen spielten dazu. 
Es war, als ob eine riesige ­Familie sich nach langer Zeit wiedergefunden hätte. Das Wetter war schön, und zehn Minuten später saßen alle an ihren Tischen und hielten Bierkrüge in Händen.

Familiär

Es ist die nunmehr 99. Saison, die die Familie Kolarik am 15. März eröffnete, und Karl Kolarik ist sich des fa­miliären Charakters seines Betriebes durchaus bewusst: „Wir blicken den kommenden Monaten im Schweizerhaus freudig und gespannt ent­gegen. Es ist immer etwas ganz Besonderes, unsere treuen Stammgäste wieder bei uns willkommen zu heißen und gleichzeitig auch alle neuen Schweizerhaus-Fans, die wir dazugewinnen, mit ­regionaler Qualität verwöhnen zu dürfen.“