Landstraße: Bezirke müssen ihre Schulwege prüfen

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Nach dem tödlichen Unfall eines neunjährigen Buben auf der Landstraßer Hauptstraße will Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou die Schulwege in ganz Wien siche­rer machen: Auf 245 Schulwegen sollen Kreuzungen, Ampeln und Zebra­streifen auf ihr Gefahrenpotenzial überprüft werden. Wird eine mögliche Todes­falle entdeckt, sollen Maßnahmen wie Tempo 30 oder autofreie Schulstraßen eingeführt werden. Für diese Schulweg-Aktion stellt ­Vassilakou eine Million Euro zur Verfügung. 
Der neunjährige Bub war Ende Jänner von einem rechts abbiegenden Lkw ­erfasst und getötet worden. In ersten Reaktionen forderten Experten und Bürger verpflichtende Rechtsabbiege-Assistenten für Lkw, doch das Verkehrs­ministerium winkte ab.