Chemiker arbeiten weltweit mit Hochdruck an Medikamenten gegen das gefährliche Coronavirus – 
auch im dritten Bezirk wird immens wertvolle Forschungsarbeit geleistet: Ein vom Sankt Marxer Biotechnologie-Unternehmen Apeiron entwickelter Wirkstoff wird derzeit in China an Patienten mit schweren SARS-CoV-2-Infektionen getestet. 24 ausgewählte Patienten werden derzeit im Rahmen der ­Studie, an der auch der Genetiker und Apeiron-Gründer Josef Penninger be­teiligt ist, über mehrere 
Tage hinweg 
mit dem Wirkstoff-Kandidaten APN01 ­behandelt – dahinter verbirgt sich ein Enzym namens rhACE2.

grosse Pilotstudie

Die Pilotstudie wird von einem Forschungsteam mit Experten aus China, Österreich und Kanada durchgeführt. Abhängig von den Erfahrungen aus der aktuellen Studie könnte der Wirkstoff in weiterer Folge in größeren Untersuchungen getestet ­werden – und im Idealfall als Coronavirus-Mediament auf den Markt kommen. „Ich freue mich, dass aufgrund unserer Forschung und ­Entwicklungsarbeit jetzt 
das Potenzial von APN01 
in klinischen Studien für die Behandlung von Patienten untersucht wird“, so Josef Pen­ninger im Interview.