Herr Hutterer, was sind, neben dem Sammeln von Comics, Ihre Hobbys?

Schallplatten, Musik im weitesten Sinn, Fußball – ich war früher Obmann beim LAC (Landstraßer Athletik Club) und hab noch immer eine Montagsrunde mit Freunden in der Halle, wo Fußball ­gespielt wird.

Was mögen Sie besonders am 3. Bezirk?

Die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten dank dem Bezirksvorsteher Erich Hohenberger, der darauf schaut, dass sich im 3. Bezirk ­einiges tut –siehe Wien Mitte – und der Bezirk nicht stirbt, wie leider manche andere Gegenden in unserer Stadt.

Worüber müssen Sie sich manchmal ärgern im
 Bezirk?

Es passt eigentlich alles, nur was ein bisserl traurig ist, dass es nicht gelingt, diesen Teil der Landstraße mehr zu beleben. Der Bezirksvorsteher bemüht sich sehr, aber es geht irgendwie nicht bis zum letzten Winkel der Geschäftsstraße.

Was sollte sich ändern im Bezirk?

Wir brauchen eine Belebung durch abwechslungsreiche Geschäfte. In leere Geschäftslokale kommt meistens ein Wettbüro. Wenn ich beim Fenster rausschaue: Früher gab es hier viele Geschäfte – jetzt gibt’s ein Nagelstudio, ein Wettbüro, eine Bestattung.

Was lieben Sie an Ihrem Beruf als Comic-Händler?

Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Offiziell bin ich schon in Pension, aber ich habe halt meine Leidenschaft für Comics.

Wie stark ist die Kon­kurrenz vom Internet?

Der Internethandel ruiniert den Detail-Handel! Die ­Regierung sollte versuchen, dem Internethandel einige Vorteile zu nehmen.