Leopoldstadt: Challenge für die Betriebe

Voiced by Amazon Polly

Schwierige Zeiten verlangen neben dem Zusammenhalt in der Gesellschaft auch neue Ideen, um durch die Krise zu kommen. Die Leopoldstädter SPÖ hat zu einer besonderen Challenge aufgerufen.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise werden die schlimmsten der zweiten Republik. Gerade kleine Unternehmen bekommen das zu spüren. Restaurants, Bars und Cafés sowie andere Dienstleister, welche ihren ­Betrieb aufgrund der Krise ­ruhend stellen mussten.

Idee mit Nachwirkung
Die SPÖ Leopoldstadt startete eine Challenge in den ­sozialen Medien. „Uns kontaktieren seit Tagen verzweifelte Leopoldstädter Klein- und Mittelbetriebe, die durch die Coronakrise keine ­Einnahmen mehr haben. Die Kosten laufen jedoch weiter“, so SPÖ-Bezirksgeschäfts­führer Alexander Nikolai. Die SPÖ Leopoldstadt ruft daher auf, Gutscheine vom Lieblings-Grätzel­unternehmen zu kaufen und diese nicht einzulösen. „In diesen ­schweren Zeiten ­müssen wir als Leopoldstädter zusammenhalten“, appelliert Nikolai. Das Konzept ist denkbar einfach. Nikolai erklärt: „Kaufe ­Gutscheine von deinem Lieblings-Grätzelunternehmen, das derzeit ­aufgrund der Coronakrise nicht aufsperren kann, und LÖSE sie NICHT ein! Das Ziel: Damit wird für unsere­ Leopoldstädter Klein- und Mittelbetriebe in der Coronakrise Unterstützung geleistet! ­Akzeptiere die Challenge, kaufe Gutscheine deines Lieblingsrestaurants, -beisels, -friseurs, -unternehmens.“ Im ­Anschluss sind alle, die einen oder mehrere Gutscheine­ gekauft haben, aufgerufen, ein Selfie davon an wien.leopoldstadt@spw.at zu schicken­ und es mit dem Hashtag #rettedeingrätzl­geschäft #meineleopoldstadt #leopoldstadtliebe in den ­sozialen Netzwerken zu posten. Auch die SPÖ Leopoldstadt postet die ­Bilder gerne auf ihrer ­Facebook-Seite!

Unbürokratisch
„Zeige dich solidarisch, werde zum Retter und akzeptiere die Challenge. Lass uns gemeinsam etwas für die Zukunft unserer Leopold­städter Kleinbetriebe unternehmen“, so der Spitzenkandidat des Bezirks. Bereits nach dem Start der Aktion Ende April gab es viele positive Rückmeldungen. ­Sowohl betroffene Betriebe als auch Bewohner­ der Leopoldstädter Grätzel waren von der unbürokratischen Aktion angetan. Zusätzlich zu notwendigen staatlichen Hilfen für Betroffene fließen so schnell und unbürokratisch Mittel, welche dringend ­benötigt werden.