Leopoldstadt: Hamakom zehn Jahre jung

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Das Hamakom begeht heuer sein zehnjähriges Bestehen. Das Haus knüpft an die Tradition des 1938 von den Nazis geschlossenen Theaters an, dessen ­jüdische Schauspieler aus ­Österreich flüchten mussten.

Die Saison 2019/2020 wird am 8. Oktober mit dem Stück „Der letzte Mensch“ des österreichischen Autors Philipp Weiss eröffnet. Es ist ein Stück über drei hypothetische Verläufe des 21. Jahrhunderts und der möglichen Leben der Hauptfigur Liv van der Meer. 
Der Nestroyhof, in dem sich das Theater befindet, wurde 1940 arisiert. Die letzte jüdische Besitzerin, Anna Stein, floh nach New York. 
Nach dem Krieg geriet das Theater in Vergessenheit und wurde von einer Tischlerei und in der Folge als ­Supermarkt ­genutzt.
Vor zehn Jahren öffnete das Hamakom (hebräisch für „Der Ort“) nach sanfter Renovierung mit der Produktion „Small Talk/Rückkehr nach Haifa“ seine Tore.