Leopoldstadt: Hilfe beim Radfahren

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Was einen sogenannten „de­menzfreund­lichen Bezirk“ ausmacht, ist ein Paket an Unterstützungen für Menschen, deren geistige Fähigkeiten allmählich verloren gehen. Die Angebote sind je nach Bezirk unterschiedlich.

So existiert in der Leopoldstadt eine Initiative für Menschen, die aufgrund ihrer 
Demenzerkrankung nicht mehr Rad fahren können. „Bei uns gibt es Elektrofahrräder für zwei Personen“, 
erzählt Leopoldstadt-Chefin Uschi Lichtenegger. Damit werden Demenzbetroffene 
im Prater spazieren gefahren. Die Begleiter sorgen nicht nur für Fahrspaß in der Hauptallee, sondern kümmern sich auch darum, dass die Mitfahrer gut nach Hause kommen, falls dies bereits 
ein Problem ­darstellen sollte. 
In Wien gibt es ein Dutzend demenzfreundliche Bezirke. Neben der Leopoldstadt ist auch die Donaustadt dabei.