Leopoldstadt: Kohlmeise rangiert vor Krähe und Taube

Vogelzählung mit interessanten Ergebnissen

Jedes Jahr sind in ganz Österreich Freiwillige unterwegs, um Vögel, ­getrennt nach Arten, 
zu zählen. Diesmal waren es 12.783 Hobby-Ornithologen von Birdlife, auf deren Beobachtungen die Ergebnisse für 2019 basieren. Dabei kamen bezirksweise oft äußerst ­unterschiedliche Ergebnisse ­zustande. 
So führt in der Leopoldstadt – trotz weniger Sichtungen als im Vorjahr – die Kohlmeise das „Ranking“ an: 151 ­Exemplare wurden gezählt, was mehr als einem Fünftel aller im Bezirk beobachteten Vögel entspricht.

Mehr Tauben

Auf den zweiten Platz geflattert ist die Aaskrähe, die auch den gefälligeren Namen „Nebelkrähe“ trägt: 104 Vertreter wurden im Zweiten gesichtet, ein Minus gegenüber 2018.
An dritter Stelle reiht sich die Straßentaube ein. Ihr Bestand hat sich, man mag es begrüßen oder nicht, gegenüber dem Vorjahr erhöht: 73 Exemplare wurden von den ­Vogelliebhabern verzeichnet.
Damit liegt die Leopoldstadt fast im Wiener Gesamt-Trend: Kohlmeise deutlich vor Aaskrähe. Den dritten Platz in Wien nimmt allerdings der Spatz ein.

Hans-Paul Nosko