Die Kohlmeise ist – wie bereits im ­Vorjahr – die ­unangefochtene ­Spitzenreiterin unter den ­Leopoldstädter Vögeln: Bei der diesjährigen Zählung von BirdLife, die von 4. bis 6. Jänner stattfand, lag sie mit 292 beobachteten Vertreterinnen klar vor der Straßentaube mit 136 und der Blaumeise mit 84 Exemplaren. Die wenigsten Sichtungen verzeichneten ­Eichelhäher, Gimpel, Kernbeißer und ­Schwarzspecht. 

1.029 Vögel
Insgesamt wurden im zweiten Bezirk 1.029 Vögel von 62 Beobachtern gezählt. Bei diesem alljähr­lichen Prozedere versammeln sich Vogelfreunde in Gärten, Parks oder in der freien Natur und notieren, wie viele Vögel welcher Gattung sie gleichzeitig an einem Ort sehen. Dadurch werden Doppelzählungen vermieden.

Im Trend

Die Leopoldstadt liegt mit ihren Ergebnissen teilweise 
im wienweiten Trend. Zwar führt auch in der Bundeshauptstadt die Kohlmeise das Ranking an, dahinter folgen allerdings der Haussperling und die Blaumeise. 
Gesichtet wurden in Wien insgesamt 55 Vogelarten – ­darunter auch der Eisvogel, die Bachstelze oder das ­Wintergoldhähnchen.