Leopoldstadt: Märkte offen Prater geschlossen

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Auch die Leopoldstadt hat komplett auf Krisenmodus umgeschaltet. Geschlossen sind sämtliche Schulen, auch die Wirtschaftsuniversität und die Sigmund Freud Universität bleiben zu. 

Bauernmärkte offen
„Für die unter 14-Jährigen bieten Schulen allerdings eine Betreuungsmöglichkeit an, wenn Eltern keine Alternative haben“, sagt Bezirksvorste­herin Uschi Lichtenegger.

Hinsichtlich der Nahversorgung haben die Leopoldstädter eine große Auswahl: So wie in ganz Wien sind zum einen die Lebensmittelsupermärkte sowie die Drogeriemärkte geöffnet, darüber hinaus kann man im zweiten Bezirk jedoch auch auf dem Karmelitermarkt, dem Vorgartenmarkt und dem Volkertmarkt einkaufen gehen. An Samstagen finden auch die Bauernmärkte weiterhin statt: am Karmelitermarkt von 8 bis 13 Uhr, am Volkert- und Vorgartenmarkt jeweils von 6 bis 17 Uhr.

Da ältere Menschen zu den Coronarisikogruppen gehören, bleiben 
die Pensionistenklubs ge­schlossen. Auch das Bezirksmuseum und die Zweigstellen der Büchereien Wien sperren bis auf Weiteres nicht auf.
Selbstverständlich sind auch Großveranstaltungen vorläufig abgesagt: beispielsweise die Messe Wien, das Theater Odeon, das Nestroyhof Hamakom sowie die Gottesdienste. Völlig beispiellos, aber derzeit ebenso notwendig: Die Fahrgeschäfte des Wurstelpraters sind ­geschlossen. 
Bezirkschefin Lichtenegger ist von ihren Leopoldstädtern begeistert: „Das Engagement, die Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme, die ich in den letzten Tagen in der Leopoldstadt erlebte, haben mich tief berührt. Ich danke allen für die Einhaltung der derzeit erforderlichen Maßnahmen und ersuche sie, das auch weiterhin konsequent zu tun.“