Leopoldstadt: Viel Wiener Charme im Hotel „Bassena“

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Dass das „Bassena“ im Prater, das 243 Zimmer umfasst, einen anderen Weg beschreitet als etwa Lifestyle-Hotels, wird bereits in der Eingangshalle klar: Keine ­Rezeption, um den Check-in kümmern sich „Hosts“ (Gastgeber) – so heißt das Personal, das in bunter Einheitskleidung auftritt. (Das WIENER BEZIRKSBLATT berichtete).
„Wir wollen eine Gemeinschaft darstellen“, erklärt Gerhard Aigner, Chef der Verkehrsbüro-Hotellerie. „Der Gast wird zum Besucher, den wir empfangen.“

Im Erdgeschoß dominiert eine lange Gemeinschafts­tafel, an der kontaktfreudige Reisende ihr Frühstück einnehmen können. In der Mitte steht eine doppelte Bassena, an der von beiden Seiten Wasser entnommen werden kann. Auch dies soll den ­Gemeinschaftsgedanken ­stärken: Wasser holen und dabei ein wenig tratschen. 
Die Hosts haben nicht nur die Aufgabe, aktiv auf ihre „Besucher“ zuzugehen, 
sondern bei Bedarf auch die 
Geschichte hinter dem Begriff „Bassena“ zu erzählen und Tipps zum Erkunden der Stadt zu geben.