Liesing: Schutz vor zu viel

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Neben der Triester Straße, am Rande des Drascheparks, wird gerade ein ­gigantisches Speicherbecken errichtet. Es soll vor Überschwemmungen schützen und die Wasserqualität der Liesing verbessern. Das Bauwerk wird sechs Meter tief sein und eine Grundfläche so groß wie das Wiener Konzerthaus haben. Dabei kann es zehn Millionen Liter ­Regenwasser aus einem 462 Hektar großen Einzugsgebiet in Altmannsdorf und Hetzendorf fassen.

Rain-Bombs

„Mit dem großen Speicherbecken wappnen wir uns gegen das klimabedingte ­Phänomen der Rain-Bombs. Diese plötzlichen, lokalen Starkregenereignisse führen zu massiven Überschwemmungen“, so Umweltstadträtin Ulli Sima. Die Oberfläche des Beckens wird als Streuobstwiese eine neue Attraktion entlang der renaturierten Liesing sein. Sie ist ein ökologisches Vorzeigeprojekt, seit zwischen Kledering und Blumental ein leistungsfähiger Kanal für Abwässer errichtet und der Bach von seinem Betonkorsett befreit wurde. Der Abschnitt ist derzeit 5,4 Kilometer lang und dient als Naherholungsgebiet.