Liesing: Teilzeit-Parkpickerl ist doch vorstellbar

Regionale Lösung gewünscht

„Ich glaube, dass ein begrenz­tes Parkpickerl zwischen 9 und 14 Uhr den größten Parkplatzdruck in Liesing mindern könnte“, meint Bezirksvor­steher Gerald Bischof im ­Interview mit dem WIENER BEZIRKS­BLATT. Schon vor einigen Wochen habe man mit Vize-Bürgermeisterin Maria Vassilakou über das Thema gesprochen. Die Grünen sehen eine teilweise Parkraumbewirtschaftung erfahrungsgemäß eher skeptisch.

Anrainer schonen

„Ein Parkpickerl in der Zeit würde aliquot etwa 45 Euro kosten. Das wäre dann kein ,Geldkassieren‘, würde aber die Pendler draußen halten.Die Anrainer sollten nach­mittags weiterhin frei parken können“, meint Bischof. Am liebsten wäre dem Bezirkschef eine regionale Lösung. Aus Niederösterreich kommt eine durchaus postive Reaktion auf eine angedachte erwei­terte Kernzone 100. „Die nützt aber einem Pendler nichts, wenn er bestenfalls zweimal in der Stunde einen Bus hat.“ Niederösterreich müsste Takte verstärken und attraktive Tarife schaffen. ­Bischof: „So wie in ­Schwechat, wo es eine eigene, auch in der Kernzone gültige ­Öffi-Card gibt.“ Bettina Mader