Mariahilf: Die Kraft der vielen guten Ideen

Seit 2014 ist Markus Rumelhart Bezirksvorsteher im Sechsten. Die Beteiligung der ­Bürger in der wachsenden Stadt ist ihm ein besonderes Anliegen. Der Bezirksvorsteher im Interview

In vielen Bezirken ist zurzeit die Streckenführung des 13A ein Thema. Gibt es da schon Neuigkeiten?

Der 13A ist ein Bus, der jährlich von 15 Millionen genutzt wird, das wird sich durch den U-Bahn-Bau noch steigern. Ich hoffe, dass es bald zu einer Lösung kommt, das muss jetzt auf Stadtebene ­gelöst werden. Je schneller, desto besser.

Stichwort U-Bahn-Bau: Kommen dazu schon ­Rückmeldungen aus der Bevölkerung?

Ja, es gibt seit dem Sommer Ertüchtigungsarbeiten – ­zuerst in der Mariahilfer Straße, dann im Bereich Magdalenenstraße und Kaunitzgasse und jetzt in der Hofmühlgasse. Wir ver­suchen zu ­informieren, wir versuchen aufzuklären und frühzeitig Bewusstsein zu schaffen, damit es keine Überraschungen gibt. Aber die Heraus­forderung an sich – die eine große sein wird – ­werden wir den ­direkten Anrainern nicht ­abnehmen können.

Vor ein paar Wochen gab es die Ideenwerkstatt des Bezirks, was ist bei diesem Forum herausgekommen?

Das war ein wirkliches Pionier-Experiment, als Bezirk in dieser Form einzuladen und auch anzubieten, dass die Ideen dann auch ausgearbeitet werden. Lob an die ­Mariahilfer Bevölkerung für das Mitmachen. Fünf Ideen sind jetzt schon konkret und einige ­andere werden noch ausge­arbeitet. Das reicht vom Frühstück für Obdachlose im Esterhazypark bis zur Kunstausstellung im neu ­gestalteten Loquaipark. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir das Format in Zukunft weiterführen.

Danke für das Gespräch!