Mariahilf: Die neue Millergasse

Einigung nach einem Jahr Bürgerbeteiligung

Die Millergasse ist eine wichtige Verbindung für Fußgänger vom U-Bahn-­Zugang am Christian-Broda-Platz beim Westbahnhof zum Wohngebiet zwischen Mariahilfer und Gumpendorfer Straße. Im Rahmen von drei Diskussionsveranstaltungen und via Post und Internet wurden im letzten Jahr Ideen gesammelt, über 200 Menschen haben sich daran beteiligt.

Ende für Abkürzung

Eines der wichtigsten Ziele ist die Verkehrsberuhigung. Denn zurzeit wird die Millergasse gerne als Abkürzung neben dem Gürtel verwendet. „Der Abschneider für Autofahrer über die Fügergasse in die Maria­hilfer Straße wird gekappt. Zudem bekommen wir gestalterischen Spielraum. Es wird spürbar weniger überregio­nalen Verkehr durch die Millergasse geben“, erklärt der ­Mariahilfer Bezirksvorsteher Markus Rumelhart.

Auch soll die Fahrbahn in manchen Bereichen, etwa beim Park, aufgedoppelt werden, um das Tempo der Autofahrer zu drosseln und die Querung für Fußgänger zu ­erleichtern. An mehreren Stellen wird auch gestalterisch eingegriffen, um die Verkehrsflächen für Fußgänger attraktiver zu machen, etwa vor dem Pflegeheim St. Katharina, Hausnummer 6–8. Dort werden helle, dunkle und einige gelbe Pflastersteine verlegt.