Maßnahme an Todeskreuzung

Man habe schon alles getan, um die Kreuzung sicherer zu machen, hieß es nach dem Unfall. Jetzt wird aber doch verbessert. Der schreckliche Unfall­tod einer 79-jährigen Döblingerin und ihres gelieb­ten Hundes an der Kreuzung der Huschkagasse mit der Grinzinger Allee bleibt unvergessen. Immer noch werden hier Kerzen, Blumen und zuletzt sogar ein Wackelhund im Gedenken an den furchtbaren Tod der beiden aufgestellt.

Sicherheit

Nach einigen Dementis ­geschieht doch etwas: „Die Kreuzung muss einfach sicherer werden“, wie Bezirksvorsteher Adi Tiller und sein Stellvertreter Daniel Resch dem WBB erklären. So wurde etwa eine Radaranzeige des gefah­renen Tempos an der Unfall­stelle aufgestellt. In der MA 46 wurde zusätzlich beantragt, in die Fahrbahn Glas-Leuchtkörper ­einzubauen.

Warnleuchten

Diese blinken bei Annäherung von Fahrzeugen und warnen die ­Autolenker vor der tödlichen Gefahrenstelle. Solche Warngeräte werden auch bei gefährlichen Bahnübergängen oder Straßenbahn-Gleiskörpern – etwa in der Jörgerstraße beim 43er – ­verwendet. Dass der prominente Autolenker den Schutzweg trotz des bereits jetzt ­blinkenden Gefahrensignals „Achtung Kinder“ dennoch ­übersehen hat, ist freilich unver­ständlich. Die kolportierte Unfallversion der Polizei, dass die Frau dem Hund auf den Schutzweg nachgelaufen sei, dementiert die Tochter der Toten. Sie war nur wenige Meter entfernt und musste den schrecklichen Unfall ­miterleben.

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