Neubau: Klassenzimmer statt Krankenhausbett

Als eines der ältesten Spitäler der Stadt hat das Sophienspital am westlichen Rand des 7. Bezirks eine bewegte Geschichte. Im Herbst des vergangenen Jahres verließ der letzte Patient das Krankenhaus. Schon in den Jahren davor wurde viel über die Nachnutzung des Areals diskutiert. Mitte Juni konnten Stadt und Bezirk den Plan für die Zukunft präsentieren.

Harte Verhandlungen

Das Areal bleibt in öffentlicher Hand. Künftig sollen hier ein Park, Kindergarten und Volksschule das Freizeit- und Bildungsangebot im Bezirk verstärken. Weiters sollen Wohnungen entstehen, die Hälfte davon als leistbarer Wohnraum. Der Einigung, das Areal in öffentlicher Hand zu behalten, waren harte Verhandlungen vorausgegangen. Denn auch bei ­Immobilieninvestoren war 
das Areal hoch im Kurs. Im Laufe des nächsten Jahres soll gemeinsam mit den Bürgern ein Detail-Konzept erarbeitet werden. Auch die Öffnung und Wegbarmachung hin zu Gürtel und Westbahnhof ist im Gespräch. „Die Nach­nutzung ist ein Erfolg für die gesamte Stadt. Mit dem Sophienpark entsteht die drittgrößte Parkanlage der Stadt“, so der Neubauer Bezirksvorsteher Markus Reiter. Alle Infos: www.sophienpark.at