Ein Grätzlgarten vor der Haustür? Die Straße als Fitnessraum oder die längste Tafel der Stadt? Wer eine Idee für derart kreative Aktionen hat, die den öffentlichen Raum belebt und die Nachbarschaft stärkt, der hat die Möglichkeit, dafür eine ­Förderung zu beantragen. „Der öffentliche Raum gehört uns allen“, meint man in der Agenda 21. Er würde zum Genießen, Entdecken und Gestalten einladen. Das ­Aktionsprogramm „Grätzl­oase“ zeigt, wie der Platz ums Eck oder direkt vor der Haustüre genutzt werden kann.

Ob Kultur, Natur, Freizeit oder auch Erholung – mit einer Grätzloase bringt man Leben auf die Straße und die Menschen im Wohnviertel ­zusammen! Die mehrfache Nutzung des Freiraums soll eine lebenswerte und fair ­geteilte Stadt mit sozial durchmischten Stadtteilen und aktiven Bürgern bringen. Dies wird in Programmen wie dem STEP 2025 auch ­unterstützt.

Die Einreichfrist für das Jahr 2020 läuft noch. Die voraussichtlich letzte Möglichkeit, sich um einen Grätzlgarten zu bewerben, ist der 22. März.