Innere Stadt: Neugestaltung der Rotenturmstraße

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Zwischen Stephansplatz und Schwedenplatz passieren am Tag bis zu 60.000 Menschen die Rotenturmstraße. Das soll ab Mitte November, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft, noch flüssiger gehen. Durch die Schaffung einer Begegnungszone. Im Zuge der Umgestaltung wird nicht nur das Fahrbahn-Niveau angeglichen, unter anderem werden auch 16 japanische Schnurbäume verpflanzt und Brunnen errichtet.

Abschiedsprojekt

Die Umgestaltung der ­Rotenturmstraße ist das Abschiedsprojekt von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne).

„Nach Stephansplatz und Herrengasse wird mit der Rotenturmstraße eine traditionsreiche Einkaufsstraße und 
ein Tourismus-Hotspot neu gestaltet. Der erste Bezirk ­gewinnt damit weiter an Lebensqualität und Freiraum“, so Vassilakou, die ihr Amt Ende des Monats an Birgit Hebein übergibt. Sie verweist in einer Aussendung auch auf Dialogveranstaltungen, mit denen im Vorfeld die Anrainer eingebunden wurden.

Kritik vom Bezirk

Während die Wirtschaftskammer das Projekt befürwortet, gab es vom Bezirksvorsteher der Inneren Stadt, Markus Figl, immer wieder Kritik an der Vorgangsweise der Stadt.

Figl bezeichnet den Spatenstich als „Husch-Pfusch-Aktion“ und kritisiert vor allem die fehlende Einbindung des Bezirks und den massiven Parkplatzverlust nach der Neugestaltung. „Es muss eine leistbare Auffanglösung für den Wegfall von mehr als 40 Stellplätzen geben, um den geplanten Verdrängungseffekt zu minimieren“, fordert Figl.