Neunerhaus-Bewohner freuen sich auf Besuch

Eigene vier Wände, gute Nachbarschaft – und keine Vorurteile mehr: Das sind die Ziele der Bewohner des Neunerhauses in der Kudlichgasse. Daher luden die ehemals obdachlosen Menschen zum Grätzelfest in den typischen Wiener „Beserlpark“ zwischen der Kudlichgasse und der Laaer- Berg-Straße. „Wir wollen zeigen: Im Neunerhaus wohnen gleich gute Nachbarn wie überall sonst in der Kudlichgasse“, sagt Susi F., Bewohnerin des Neunerhauses.

Ängste abbauen

Bei einem umfangreichen Festprogramm für alle Sinne mit Musik, Unterhaltung, Information, Spiel & Spaß für die Kleinen und Speis und Trank wurden Stereotype über obdachlose Menschen aufgebrochen. „Das Neunerhaus ist das Beste, das mir je passiert ist“, betont Wolfgang P., der selbst viele Jahre auf der Straße gelebt hat. Neunerhaus-Geschäftsführer Markus Reiter, Ralf-Wolfgang Lothert, Hausleiterin Barbara Klaar, Bezirksvorsteherin von Favoriten Hermine Mospointner, Bezirksrat Gerhard Blöschl zeigten sich von der Idee mit einem Smiley begeistert.

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