Ottakring: Café Ritter gerettet

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Aufatmen in der ­Ottakringer Straße 117. Wie der Gläubigerschutzverband Creditreform mitteilt, wurde der Sanierungsplan angenommen: „Innerhalb von zwei Jahren erhalten die Gläubiger 20 Prozent ihrer Forderungen“, heißt es.

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Insgesamt haben 34 Gläubiger Forderungen in Höhe von 405.000 Euro gestellt. „Der Insolvenzantrag der Kaffeehausbetreiberin war ein ­mutiger Schritt zur richtigen Zeit“, betont Stephan Mazal von der Creditreform.

Die zwölf Mitarbeiter mussten von Martina Postl gekündigt werden – sie hat jedoch gegenüber dem WIENER BEZIRKSBLATT versichert, sie bei Vollbetrieb wieder aufnehmen zu wollen. Nun gibt es grünes Licht für ein Aufsperren des Jugendstilcafés, sobald Corona es ermöglicht. Die Ottakringer freuen sich darauf!