Ottakring: Die Hautambulanz bleibt nun doch im Wilhelminenspital

Im Wiener Spitalskonzept 2030 war vorgesehen, die Hautabteilung des Wilhelminenspitals zu schließen. Die Absiedlung war beschlossen. Kritik daran gab es von der Opposition, die eine Unterversorgung der Patienten im Westen Wiens befürchtete.

Nun ist ein wesentlicher Eckpfeiler des Spitalskonzeptes die Bündelung von Leistungen zur Sicherung und ­Erhöhung von Qualität, wie man im Krankenanstalten­verbund feststellt. Die Zusam­menführung der dermatologischen Leistungen der Abteilungen des Wilhelminen­spitals und des Krankenhauses Hietzing würden genau ­darauf ­abzielen.

Vernünftig

„Die beiden Abtei­lungen arbeiten inzwischen sehr eng zusammen“, so Stefan Dorner, Ärztlicher Direktor des WiSpi. Das tagesklinische und das stationäre Angebot wurden bereits in Hietzing gebündelt. Im Wilhelminenspital verbleibt nun aber doch eine öffent­liche Ambulanz, die von Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr in Betrieb sein wird.