Ja, natürlich kenne ich den Herrn Bezirksvorsteher“, lacht die Dame in den besten Jahren, als sie ein Marmeladeglas entgegennimmt. „Dass man ihn im 2er trifft, ist toll!“ Eine jüngere Bewoh­nerin nützt die Begegnung für einen Wunsch: „Ich möchte einen Radweg in der Sandleitengasse!“ Franz Prokop erklärt in aller Ruhe, dass ein solcher Radweg ­geprüft wurde und aufgrund der ­Verkehrssituation mit den ­Bim-Schienen leider nicht ­möglich sei. Währenddessen ist der „Tour de Franz“-Tross weitergezogen und in den 44er umgestiegen, mit dem es zum ­Gürtel geht. Wo ein äußerst g’schmackiges Kebap in den Gürtelbögen verkostet wird, ehe ein ­Fußmarsch zu Staud’s am Yppenplatz und zum Griechen ­Kafeneon folgt. „Mir ­machen die Touren wirklich Spaß“, lächelt der Vorsteher bei einem Seiterl am Abend. „Und es stimmt ja: Durchs Reden kommen die Leut z’samm!“