Pensionistenverband fordert strengere Kontrolle der e-Scooter-Benützer

Zahl der steigenden Unfälle besorgniserregend

Sie liegen voll im Trend der Fortbewegungsart vor allem in den Städten – die Elektroroller, auf gut Neudeutsch e-Scooter. Obwohl für Ihre Benützung klare verkehrstechnische Regeln bestehen, halten sich allzu viele Nutzer nicht daran. Die Folge: Rasch steigende Unfallzahlen mit nicht selten schwer Verletzten. Für den Landespräsidenten des Wiener Pensionistenverbandes (PVÖ), Harry Kopietz, ein unhaltbarer Zustand. Er fordert „eine strengere Kontrolle der Roller-Fahrer durch die Polizei, vor allem hinsichtlich der verbotenen Benützung von Gehsteigen“.

Gefahrenquelle für mobil gehandicapte Personen

Kopietz: „Vor allem ältere und mobil eingeschränkte Personen fühlen sich stark verunsichert, die Angst vor Kollisionen ist – wie nicht zuletzt schmerzhafte Begegnungen belegen – ausgeprägt vorhanden. Die heuer bereits mehr als tausend Unfälle und die Tatsache, dass jeder vierte e-Scooter-Benützer sich nicht um das Fahrverbot auf Gehsteigen schert, sprechen eine deutliche Sprache für eine Verschärfung der Kontrollen sowie eine spürbare Anhebung der Strafhöhen. Fußgänger und vor allem gehbehinderte Personen dürfen nicht länger Freiwild für undisziplinierte Rollerbenützer sein“, schloss Kopietz.

 

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