Penzing: Aufregung um Hugo-Breitner-Hof

Er liegt zwischen dem mächtigen Hugo-Breitner-Hof und dem Allianz-Stadion und ist auch keineswegs klein. Jedoch nicht annähernd so saniert wie der „große ­Bruder“. Die Rede ist von der Wohnhausanlage in der Deutsch­ordenstraße 27–35 (Penzing). „Wir wohnen seit über 40 Jahren hier. Im Zuge der ­Sanierung des Hugo-Breitner-Hofes hat es geheißen, dass auch unser Wohnbau drankommt. Doch das wurde von Jahr zu Jahr wieder verschoben“, erzählt Bewohner Michael Fleckl.

Schimmel und Risse

Längst ist Feuer am Dach: „Im Stiegenhaus fällt der Putz von den Wänden, im Keller gibt es seit Jahren Schimmelbefall und in den Fassaden sind Risse, wo sich schon Tiere einnisten.“

Sanierung steht fest

Wiener Wohnen ist die Situation bewusst. „Ja, eine umfassende thermisch-energetische Sanierung dieser Wohnhausanlage ist in Planung und ­bereits in Vorbereitung“, so Sprecherin Renate Billeth. Wärmedämmung, neue Fenster und Türen, der Zubau von neun Personenaufzügen, die Revitalisierung der Gang- und Stiegenhausflächen sowie eine Erweiterung der Außenbeleuchtung sollen kommen. Doch behördliche Schritte stehen noch im Weg: „Leider gibt es keinen fixen Baubeginn“, so Billeth. Hans Steiner