Der Bezirk hat einen unschätzbaren Vorteil, wenn es um den Internationalen Frauentag geht: Er darf die einzige Straße Wiens, die nach einer Revolution 
benannt wurde, sein Eigen nennen. Und zwar ist das die Märzstraße, die an die Märzrevolution erinnert: die Auflehnung bürger­licher Kräfte gegen die Herrscher­häuser.

Am Sonntag, dem 8. März, ruft die neu gegründete ­Bezirkssektion Z (für „Zuagrast“) wieder eine Revolution aus – diesmal in Sachen Feminismus anlässlich des ­Internationalen Frauentages. Gestartet wird von 16 bis 20 Uhr mit dem Spritzer-Stand im Reithoffer-Park. Es wird für eine gute Sache getrunken – und für den ­Verein „Sophie“ gesammelt. Nach dem Spritzer-Stand verlagern sich die Aktivitäten in fünf Lokale entlang der Märzstraße, in denen es ­Musikkonzerte gibt.

Der Sektion Z ist es wichtig, dem Bezirksverein zu helfen. Die „Sophie“ ist ein Beratungszentrum der Volkshilfe für Sexarbeiterinnen mit Sitz in der Oelweingasse 6–8. Dort wird Frauen, die Sexarbeit verrichten, Unterstützung angeboten.