Petition soll Wachzimmer Gersthof doch noch retten

Die Polizeiinspektion in der Gersthofer Straße 135 in Währing wurde 12. August zugesperrt. Anrainer und Bezirkspolitiker haben das über einen Aushang an der Wachzimmer-Türe erfahren. Entsprechend verärgert war man über die „überraschende“ Schließung. Die Schließung der im „Polizeiwohnhaus“ untergebrachten Inspektion war 2014 zwar gemeinsam mit der Sperre der Inspektion Schulgasse angekündigt worden, aber im verbleibenden Wachzimmer in der Martinstraße war für alle Polizisten einfach kein Platz mehr. Nun ist alles anders: Die Polizisten aus Gersthof sollen in die Inspektion in der Schulgasse 88 übersiedeln. Freilich nur unter lauten Protest der Anrainer, die auch Unterschriften gegen die Schließung gesammelt haben. Eine Gersthoferin meint dazu kopfschüttelnd: „Es gibt jetzt bis Pötzleinsdorf und Neustift keine Sicherheits-Versorgung mehr für die Bürger!“.

Protest der Parteien

Der Währinger FP-Klubobmann Georg Köckeis, befürchtet „das Entstehen eines Sicherheitsvakuums“. Robert Zöchling, der grüne Vize-Bezirksvorsteher kritisiert: „Ich finde die Vorgangsweise um die Sperre unerträglich!“ Zum FP-Protest meint er: „Die FPÖ hätte ja, als sie den Innenminister gestellt habe, die Schließung verhindern können.“ Andreas Höferl, SP-Chef von Währing warnt von einem Sicherheitsmanko in Gersthof und Pötzleinsdorf: „Anstatt in Polizeistationen zu investieren, wird das Geld für Polizeipferde verschwendet!“

Höferl initiierte auch eine Petition zur Erhaltung der Inspektion in Gersthof: Unterschriften unter www.openpetition.eu