Pickerl für Döbling in der Warteschleife

Eine Lösung der Stellplatzmisere nach Einführung des Parkpickerls in Währing sollte mit einer eingeschränkten Parkraumbewirtschaftung von 14 bis 19 Uhr ermöglicht werden. ÖVP, SPÖ, NEOS und sogar zwei Grüne haben dem Beschluss zugestimmt. Die FPÖ wollte ein kostenfreies Parkpickerl, und zwei der „zerrissenen“ Grünen waren prinzipiell dagegen.

Prüfung

Im Rathaus war man von der Entscheidung derart überrascht, dass man eine ernsthafte Prüfung sogar zusagte. Aber schon bevor ein Prüfergebnis vorliegt, werden Bedenken geäußert. Man wolle nicht die Begehrlichkeit der Bezirke wecken, und außerdem müssten ja Zusatzschilder zum 18. Bezirk hin angebracht werden, lauten zwei der Gegenargumente. Unterschiedliche Regelungen gibt es freilich schon in Wien (Innenbezirke, Stadthalle etc.), und die Zusatzschilder müsste ohnehin der Bezirk zahlen, heißt es aus der Bezirksvorstehung in Döbling.

Studie

Jedenfalls wurde die MA 18 nun mit einer Studie beauftragt, die die Wirksamkeit des neuen Modells testen soll. Das wird freilich in der Theorie nicht einfach sein. Dass zwei grüne Bezirksräte nicht für das Pickerl gestimmt haben, war ­leider im WIENER BEZIRKSBLATT im Dezember nicht zu lesen. (Anm. d. Redaktion: Wir holen das damit nach!) Die Grüne Hedi Binder begründet ihre Haltung treffend mit: „Ganz oder gar nicht!“ Die Mehrheit für das ­Pickerl war dennoch überwältigend.

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