Neuer Kultur-Hotspot in Hernals

Der Reaktor (17., Geblergasse 40) ist ein neuer privater Ort der Künste in Wien, der seit Kurzem im Gebäude des ehemaligen Grand Etablissement Gschwandner beheimatet ist. Die Eröffnung der neuen Kulturstätte schlug eine musikalische Brücke zwischen der Vergangenheit des Orts und seiner Zukunft. Die von Friedrich Cerha in sehr jungen Jahren komponierten „Gschwandtner Tänze“ erklangen am ursprünglichen Ort der Inspiration, anschließend wurde das von Franz Hautzinger eigens für das Haus komponierte Stück „Reaktor#2“ zur Uraufführung gebracht.

Das Programm der folgenden Tage ließ bereits die thematische und mediale Vielfalt des Programms erahnen: am Samstag hielt der Medien- und Konzeptkünstler Aram Bartholl einen Vortrag mit anschließendem Workshop zur Verflechtung der digitalen und physischen Welt in unserem Alltag, am Abend wurde der neue Kinosaal mit dem größtenteils vor Ort entstandenen Spielfilm von Bernhard Kammel „Elysium Hernalsiense“ eingeweiht.

Am Montag und Dienstag folgten eine Präsentation aktueller Arbeiten der Studierenden der Klasse Neue Medien der Kunsthochschule Kassel und ein Konzertabend des Ensemble Reconsil. Als nächstes öffnet der Reaktor im April für eine Ausstellung der Serie „Formaunica“ des Künstlers Federico Vecchi. Ein Stück inspiriert von den Werken und eigens dafür komponiert wird am 18. April vom Ensemble Reconsil neben anderen Werken Neuer Musik uraufgeführt.

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