Rudolfsheim-Fünfhaus: Nächste Hitzewelle kommt bestimmt

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Noch dominiert Corona das Alltagsleben. Aber der nächste Sommer ist nicht mehr weit – und ­damit auch wieder Hitze und Schweiß. Das plant die Bezirksspitze, um die Situation zu verbessern.

Herr Bezirksvorsteher, fürchten Sie sich schon vor dem Sommer?
Zatlokal: Ja, weil meine Wohlfühltemperatur zwischen 20 und 25 Grad liegt. Wegen des Klimawandels werden die Temperaturen in der Stadt weiter ansteigen.

Was kann denn der Bezirk dagegen unternehmen?
Doch einiges. Wir haben seit 2015 mit ­Markus Mondre einen eigenen Klimaschutzbeauftragten. Bei Veränderungen von öffentlichen Flächen setzen wir seit fünf Jahren auf mehr Baumpflanzungen. Und 2018 haben wir einen Klimaschutzpreis im Bezirk aus­gelobt. Wir wollen nicht nur ­zuschauen.

Reicht das aus? Gibt es noch mehr Projekte?
Ja, ein wesentlicher Beitrag ist die fahrradfreundliche Goldschlagstraße vom Gürtel bis zur Sturzgasse. Sehr gelungen ist auch die Neugestaltung der Wasserwelt im Bereich des Kardinal-Rauscher-Platzes. Dann wurde der Platz vor der Schule Gasgasse 6 verkehrsfrei gemacht, es ­wurden zwei neue Bäume ­gepflanzt und ein Wasserspiel errichtet.

Welche Pläne gibt es in der nächsten Zeit noch?
Da wäre der Übergang Maria vom Siege vom 15. in den 6. Bezirk: Ein neuer Baum wird gepflanzt und eine Verweilzone mit Wasserbereich eingerichtet. Dann bauen wir die Schanzstraße, die Schwendergasse und die Pelzgasse unter dem Klima-Gesichtspunkt um. Neue Bäume wird es in der Sechshauser Straße, in der Costagasse, in der Fenzelgasse und im Gürtel-Mittelbereich bei der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße geben.

Das Projekt Pelzgasse ist Ihnen besonders wichtig?
Ja, ein Paradeprojekt, bei dem die Pelzgasse zwischen Goldschlagstraße und Felberstraße als Wohnstraße umgebaut wird. Dazu wird es Bäume mit Regenwassermanagement geben – das Projekt wird auch Schwammstadt genannt.

Wir reagieren Sie persönlich auf den Klimawandel?
Ich fahre immer öfter mit dem Zug auf Urlaub.