Rudolfsheim-Fünfhaus: Sie baten zum Tanz

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Die höchst wechselseitige Geschichte des Café 
Palmhof in der Mariahilfer Straße 135 im 15. Bezirk ist Thema einer Ausstellung im Jüdischen Museum in der Dorotheergasse 11, 
die noch bis 1. Juni läuft.

Ab 1919 wurde das Café von Otto Pollak und seinem Bruder Karl betrieben. Tagsüber als Kaffeehaus, 
in der Nacht als gesellschaftlicher Platz für Tanz und Vergnügen. Für viele ein Wohnzimmer, für manche ein Arbeitsraum. Bis 1938 die Nazis zuschlugen und das Café „arisiert“ wurde. Die Familie Pollak wurde deportiert, nur Otto und seine Tochter Helga überlebten. Heute befindet sich dort ein Supermarkt.