Rudolfsheim-Fünfhaus: Wie das Nibelungenviertel zu seinem Namen kam

Nein, es hat nichts mit Deutschtümelei zu tun. Auch wenn die Namen Kriemhildplatz, Walkürengasse, Tannhäuser-Platz, Markgraf-Rüdiger-Straße oder Brunhildengasse bei manchen solche Gedanken auslösen könnten. Und der einstige Briefbomben-Attentäter einige Namen für seine kranke Ideologie verwendet hat.

Wohnbau

Der Name des Grätzels geht auf das Jahr 1911 zurück. Südlich und ­ös­tlich des 
„Exerzier- und ­Paradeplatzes Schmelz“ wurden Wohnbauten errichtet. Und ohne große Hinter­gedanken nach ­Figuren aus dem Nibelungenlied benannt. Das Viertel ist 26 Hektar groß und liegt zwischen Gablenzgasse, Vogelweidplatz, Hütteldorfer Straße und Stutterheimstraße. Das Zentrum bilden Kriemhildplatz und Markgraf-Rüdiger-Allee.