Schlechtwettermuseum feierlich eröffnet!

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Tolle Museen für Kunst und Kultur gibt’s schon genug – daher präsentiert die Wiener Künstlergruppe Wiendrama auf dem Josef-Hyrtl-Platz in Mödling ein Museum für schlechtes Wetter – zu sehen noch bis Ende Juli. Eröffnet wurde das originelle Kunstwerk im Rahmen des heurigen Viertelfestivals NÖ am Freitag, 17. Mai vom Mödlinger Gemeinderat Karl Klugmayer in Vertretung von Bürgermeister Stefan Hintner. Zuvor hielt auch Kulturstadtrat Stephan Schimanowa im Beisein von Viertelmanagerin Bettina Windbüchler eine Rede. Bei strahlendem Sonnenschein ließen sich 70 kunstinteressierte Besucher die Eröffnung mit Live-Musik und Catering nicht entgehen.

In der zum Museum umgebauten Telefonzelle wird statt Kunstwerken schlechtes Wetter (in Form von künstlich erzeugtem Regen) ausgestellt. Es geht dabei um die Schnittstellen von Kunst und Meteorologie, Wetter und Wetterschutz sowie um die Diskrepanz von freier Natur und eingesperrter, gezähmter Natur. Zudem wird das schlechte Wetter mit dem Schlecthwettermuseum  als oftmalige Voraussetzung eines Museumsbesuchs gewürdigt – in Hotels und Pensionen legen diverse Schlechtwetterprogramme mit unzähligen Museen-Empfehlungen Zeugnis ab.

Das Motto des diesjährigen Viertelfestivals NÖ lautet „Schnittstelle“. Bei dem Festival verwandeln 60 Projekte mit 240 Einzelveranstaltungen und 520 Mitwirkenden das Industrieviertel in eine große Bühne. Aspekte der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Industrieviertels und das Spannungsfeld Kunst/Technik/Natur bilden dabei noch bis
11. August die Schwerpunkte. Weitere Infos: www.wiendrama.wordpress.com