Der Wiener und sein morbider Umgang mit dem Tod sorgt seit Jahrhunderten neben zahlreichen Tränen auch für gute Unterhaltung. Passend dazu ist das Bestattungsmuseum ebenso ­bekannt für sein Trauerspielzeug mit therapeutischem Wert, für die originellen Shop-Artikel und für die Dauerausstellung, die die Geschich­te der Wiener Bestattungs­kultur erzählt. Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven zeigt das Museum ab sofort einen besonderen Blick auf Beet­hovens (Ab-)Leben.

Besondere Highlights sind die Totenmasken von Beethoven, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert, die den Besuchern die ergreifende Begegnung mit der einzelnen Totenmaske als „letztes Bildnis“, einem festgehaltenen Ausdruck auf der Schwelle zwischen Leben und Tod, erlauben. Die Sonder­ausstellung kann am Zen­tralfriedhof (Tor 2) im Untergeschoß der Halle 2 von Montag bis Freitag von 9 bis 16.30 Uhr und ab 1. 3. auch samstags von 10 bis 17.30 Uhr besichtigt werden.