Simmering: Anbindung an S1 soll helfen

Da sich im Simmeringer Industriegebiet beim Zentralfriedhof immer mehr Unternehmen ansiedeln, fahren rund 500 Lkw täglich die Region an. „Die meisten nehmen Routen, die durch Simmering führen. Natürlich leiden die Anrainer in der ­Etrichstraße unter dem Schwerverkehr. Es ist an der Zeit, an einer Entlastung zu arbeiten“, so Bezirksvorsteher Stadler.

Die SPANGE

Da Schwechat ebenso betroffen ist, hat sich Stadler mit Landesrat Ludwig Schleritzko zusammengesetzt, um an einer Lösung zu feilen. Die Klederinger Spange soll helfen: Sie führt von der S1-Abfahrt Rannersdorf zur Klederinger Straße. Eine Straße von dort direkt ins Industriegebiet wäre damit eine Erleichterung und die Anbindung vom Areal, Rannersdorf und Schwechat an die S1. Um die Pläne umzusetzen, müssen Wien und Niederösterreich ein Abkommen treffen, die Pläne dazu haben bereits begonnen. Stadler rechnet jedoch mit einem Baubeginn in frühestens ­eineinhalb Jahren.