Staufallen über Bezirk verteilt!

Mit Verkehrsbeschränkungen will die grün-­rote Mehrheit in Währing die Sicherheit für Kinder verbessern. So hat man etwa in der ­letzten Sitzung der Bezirksvertretung des Jahres 2017 beschlossen, das Areal vor der Volksschule in der Schulgasse beim Schubertpark vom Verkehr zu ­befreien.

Fragwürdig

In einem Partizipationsver­fahren hatten Planer zwei ­Varianten vorgeschlagen. Eine dritte, die den Eltern der Schüler am meisten zugesagt hat, wird nun verwirklicht: Vorgesehen ist eine totale Straßensperre (Sackgasse) in diesem Bereich. Der grüne Klubobmann Marcel Kneuer bezeichnet den Beschluss als „Kompromiss“, weil weiterhin Abstellmöglichkeiten für Autos in der Schulgasse ­bestehen bleiben sollen. Die FPÖ hatte einen eigenen Kompromiss eingebracht, um auch die Anliegen der anderen Anrainer zu unterstützen. Sie befürchten nun mehr Lärm und Verkehr in den umliegenden Gassen, in denen ebenfalls Schulwege verlaufen. Die massiven Einsprüche gegen die gänzliche Sperre wurden aber ignoriert.

Staugefahren

Gleichzeitig wurde beschlossen, vom Gürtel bis zur Gersthofer Straße Tempo 30 zu verordnen. Ausnahme: Schienenstraßen. Damit würden die Martinstraße, die Gentzgasse bis zum Aumannplatz und die Sternwartestraße zu 30er-Zonen. „Es ist für den ÖAMTC nicht nachvollziehbar, weshalb die Schulgasse eine Sackgasse werden soll. Weder handelt es sich um eine Unfallhäufungsstelle noch besteht Bedarf an zusätzlichem Freiraum neben dem Park“, meint ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried. Die geplante Temporeduktion will der ÖAMTC verhindern.

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