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Wirtschaftspokal geht an höchst kreativen IT-Betrieb

Die aktuelle Verleihung des Penzinger Wirtschaftspokals ist ein gutes Beispiel für ein ­Geschäft oder Unternehmen im Bezirk, das sich um Nahversorgung, Kundennähe, Innovation oder andere positive Merkmale verdient ­gemacht hat.
Am 13. Jänner erfolgte die Übergabe an Mag. Martin ­Puaschitz, Inhaber des Unternehmens Puaschitz IT, 1140 Wien, Linzer Straße 372. Die innovative Firma hat sich auf die Betreuung von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Großraum Wien spezialisiert. Durch einen gesamtheitli­chen Ansatz können alle IT-Dienstleistungen aus einer Hand angeboten werden. "Das reicht von klassischer Computer-, Netzwerk- und Serverbetreuung inklusive Hotline über die Erstellung von Webseiten bzw. Internetapplikationen. Unterstützt wird dies durch passende Dienstleistungen, um bei unseren Kunden Investitions- und Folgekosten möglichst gering zu halten“, so der ­Geschäftsführer.
Im Laufe der letzten Jahre wurde der Betrieb auf sechs Mitarbeiter ausgebaut. Wichtig ist dem Eigentümer vor allem die Förderung junger Talente, damit sie ihr Poten­zial ausschöpfen können.
Puaschitz sieht sich gerade für Einpersonenunternehmen und Neugründer als idealer Ansprechpartner, z. B. bei der Erstellung von Homepages und verschiedensten Hosting-Lösungen. Details unter www.puaschitz.at.

  • Adresse: Linzer Straße 372, 1140 Wien

Weil eben das Herz zählt

Eine Rundum-Betreuung zu Hause wünschen sich viele, vor allem ältere Menschen. Der neue Verein "Hilfe mit Herz“ bietet genau das an: "Eine ganzheitliche Unterstützung von betagten und pflegebedürftigen Mitmenschen durch ausgebildetes Personal“, betont Vereins-Geschäftsführer Peter Dörfler. "Das betrifft genauso handwerkliche Tätigkeiten in Wohnung und Haus als auch die Reparatur von kaputten Geräten, Maler- oder Gartenarbeiten. Die Menschen können uns auch ihr Leid klagen, alles kein Problem.“ Wichtig ist Dörfler zu betonen, dass "Hilfe mit Herz“ auf Mitarbeiter aus praktisch ­allen Branchen zurückgreifen kann.
Allerdings ist das Angebot nicht gratis. "Aber es ist nicht viel zu bezahlen, oft nur ein sehr geringes Entgelt von 20, 30 Euro“, so Dörfler. Pflegerische Tätigkeiten werden nach den geltenden Tarifen mit der Stadt Wien abgerechnet.

Verein "Hilfe mit Herz“, 14., Linzer Straße 281, Kontakt: Geschäftsführer Peter Dörfler, Tel. 0664/356 35 56

  • Tel.: 0664/356 35 56
  • Adresse: Linzerstraße 281, 1140 Wien

Ende Mai öffnet das neue Kulturzentrum

Der Neumieter des Veranstaltungssaals, die Firma Preiser Records, ist für die Sanierung des gesamten Gastronomie-Bereichs verantwortlich, der Eigentümer – Verband Wiener Arbeiterheime – saniert Dach und Fassade, Terrasse, Sanitäreinrichtungen und den Veranstaltungssaal. Die Sanierung des Saals ist nun abgeschlossen und erfolgte unter Miteinbeziehung von Experten, um die hervorragende Akustik nicht zu beeinträchtigen.

Deckenfresken im Saal freigelegt

"Mit diesen Arbeiten ist die Restaurierung des historischen Saals und der Nebenräume abgeschlossen. Die Fertigstellung der Fassade, der Gartenterrasse und der Grünanlage wird voraussichtlich bis Ende Mai 2010 erfolgen können. Somit wird das Baumgartner Casino bereits im Frühjahr 2010 in neuem Glanz erstrahlen und noch mehr als bisher ein wichtiges kulturelles sowie gesellschaftliches Zentrum Penzings darstellen“, betont SPÖ Wien-Landesparteisekretär LAbg. Christian Deutsch.

Folgende Arbeiten wurden bereits durchgeführt:

  • Erneuerung der Elektro-Ins­tallationen
  • Freilegung und Restaurierung der zum Vorschein gekommenen Deckenmalerei
  • Erneuerung der WC-Gruppen und Einbau eines Behinderten-WCs
  • Restaurierung der alten Lus­ter und Wandbeleuchtung
  • Schleifung und teilweise Erneuerung des Parkettbodens
  • Erneuerung des Dachs über dem Saalbereich
  • Adresse: Linzerstraße 297, 1140 Wien

Ja zu einer neuen Parkgarage

Blenden wir zurück: Im Zuge des Ausverkaufs der staatseigenen Be­triebe wurde unter der schwarzen Regierung auch der Verkauf des Invalidenhausparks vollzogen. Natürlich ohne die sonst übliche Gegenwehr der Hietzinger ÖVP und ihres Bezirksvorstehers. Danach wurde verhindert, dass auf dem neuen Areal ein Einkaufszentrum entsteht, worauf das Grundstück weiterverkauft wurde und der neue Eigen­tümer für die Errichtung von frei finanzierten Eigen­tumswohnungen sorgte.

Bewohner sind genug belastet

Somit entstehen auf dem Areal etwa 120 neue Wohnungen – doch ohne die entsprechende Anzahl von Abstellplätzen für Pkw! Das kann nur durch eine Tiefgarage mit eineinhalb Metern Überdeckung passieren. Schon jetzt sind Parkplätze in dieser Gegend Mangelware. Es stellt sich nun die Frage, ob es eine Garagen-­Genehmigung gibt oder ob die Bewohner der umliegenden Gemeinde- und Genossenschaftsbauten noch stärker belastet werden.
"Wie mir von der Bezirksvorstehung und der ÖVP-Fraktion mitgeteilt wurde, wird es von ­ihrer Seite keine Zustimmung geben. Die ÖVP-Bezirksverantwortlichen versuchen sich durch die Hintertür zu verabschieden“, so Bezirksvize Feistritzer.
Die Hietzinger SPÖ bleibt bei der Forderung, dass der Wohnungseigentümer verpflichtet werden muss, diese Parkplätze zu errichten und  sich nicht durch Abschlagszahlungen dieser Verantwortung entziehen kann. Weiters muss ein Verkehrskonzept vorgelegt werden, das es ermöglicht, eine vernünftige Ein- und Ausfahrt zu schaffen. Es darf nicht wegen teurer Entstehungskosten darauf verzichtet werden. Und es wird sicher keine Genehmigung geben, wenn die Ein- und Ausfahrt in der Stranzenberggasse erfolgen soll. Außerdem muss der Eigentümer verpflichtet werden, dass die umliegenden Bewohner in den Genuss der neuen Parkplätze kommen – und nicht die Besucher von Schönbrunn …

  • Adresse: Invalidenhauspark, 1130 Wien

Schüler übernehmen Hotel

Die 12 Maturanten besetzen alle Toppositionen des Hotels. Vom Direktor über den Verkaufs-Manager bis hin zum Küchenchef und dem Bankett-Direktor. Sie wollen am 13. Februar bei der Charity-Gala im Hotel Savoyen zeigen, was sie draufhaben. So garantiert "Junior-­Direktor“ Stefan Thiemer für exzellente Speisen – er kocht auch während des Schuljahres bei diversen Anlässen im Hotel Sacher. Alle Absolventen, die das Savoyen "übernehmen“, lernen in der Höheren Bundeslehranstalt für Tourismus (HLTW13) Hotelmanagement und viele werden für Topjobs gehandelt. Beim Event selbst gestalten Künstler wie Otto Tausig und Karl Markovics das Kulturprogramm mit. Der gesamte Reinerlös dieser einzigartigen Maturaarbeit fließt in ein Entwicklungsprojekt zur Ausbildung indischer Steinbruchkinder. Letztes Jahr kamen 9.000 Euro zusammen: "Diesen Wert wollen wir brechen“, kündigt die Maturantenschar an.

Informationen und Karten für den Event: b4c_hoteluebernahme@gmx.at

Pleitegeier schwebt über dem Bezirk!

Seit acht Jahren dreht sich die Spirale nach ­unten. 2002 begann Hietzing damit, mehr Geld auszugeben als im Bezirksbörsel vorhanden war. So stieg der Schuldenstand immer höher, ehe er 2008 die Marke von 5,5 Millionen Euro erreichte. Eine stolze Zahl. „Den Jahresabschluss für 2009 gibt es noch nicht, aber auch hier muss mit einer Verschuldung von ca. 1,5 Millionen Euro gerechnet werden“, betont BV-Stv. Reinhard Feistritzer. Macht einen Schuldenstand von 7 Millionen Euro.

Fast eine Million wurde eingespart

Auch für heuer sollte es in der gleichen Tonart weitergehen. Für das Budget 2010 wurden 9.001.800 Euro veranschlagt, wobei von der Stadt Wien inklusive zusätzlicher Förderungen 6,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. „Die SPÖ war nicht bereit, diesem Budget und einem erneuten Abgang von 2,5 Millionen zuzustimmen“, so Feistritzer. „Das Budget wurde aufgeschnürt, die ÖVP schwenkte auf unsere Linie ein und wir haben uns auf eine Verringerung auf 8,1 Millionen geeinigt.“ Damit beträgt der neuerliche Abgang „nur“
1,6 Millionen. „Natürlich verstehe ich die Forderung, noch mehr einzusparen. Das würde aber bereits im täglichen Betrieb zu massiven Problemen führen“, betont Feistritzer und bedauert, dass die anderen Fraktionen die Zustimmung verweigert haben. „Ich hoffe, dass der anstehende Wahlkampf nicht dazu führt, dass Versprechen abgegeben werden, die sich der Bezirk nicht leis­ten kann.“

Hintergrund

Zwar ist richtig, dass die Beschlüsse im zuständi­gen Finanzausschuss einstimmig erfolgen müssen. Allerdings werden 70 % der Mittel vom Bezirksvorsteher vergeben. Insofern können SPÖ, FPÖ und Grünen die Schulden nicht angelastet werden.

  • Adresse: Hietzinger Kai 11-13, 1130 Wien

Wien setzt mit Campusmodell neue Standards

"Lernen und Freizeit gezielt an einem Standort zu vereinen – das wird in dieser Form vorerst nur in Wien verwirklicht. Während andere noch ihre Konzepte präsentieren, nimmt der erste Wiener Schulcampus bereits im Herbst am Monte Laa seinen Betrieb auf", informierte er. Weitere geplante Standorte sind z.B. das Nordbahnhof-Gelände oder die ehemaligen Bombardiergründe in Floridsdorf. Oxonitsch: "Mein Ziel ist, dass künftig jede neue Schule in Wien als Campusmodell realisiert wird."

Lernen und Freizeit werden kombiniert

Das Campusmodell Wien ist vorläufig eine gemeinsame ganztägige Bildungseinrichtung für Kindergarten- und Volksschulkinder. In einer weiteren Ausbaustufe soll das Modell auf die Sekundarstufe ausgedehnt werden. Lernen und Freizeit werden in idealer Weise miteinander kombiniert. Kindergarten-, Schul- und FreizeitpädagogInnen bestreiten den Campusalltag gemeinsam. Das schulische Angebot beginnt um 8 Uhr und dauert bis 15.30 Uhr. Darüber hinaus gibt es Betreuungsangebote davor und danach von 6 bis 18 Uhr. Freizeitaktivitäten werden nicht mehr nach Alter getrennt, sondern gemeinsam durchgeführt. Im Zentrum stehen dabei Musik, Sport und Kreativität.

"Moderne Freizeitpädagogik bietet für die Entwicklung von Autonomie und Selbstverantwortlichkeit die besten Voraussetzungen. Sie fördert die Toleranz, den gegenseitigen Respekt und den rücksichtsvollen Umgang miteinander und unterstützt vor allem die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund", betont Oxonitsch. Wesentlich ist zudem die ganzjährige Betreuung – also auch in den Ferien – für Kindergarten- und Schulkinder. Dafür sind in den Ferien Kooperationen mit anderen Einrichtungen geplant.

  • Adresse: Laaer-Berg-Straße 45, 1100 Wien