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Auf die Plätze, fertig, los: Wiens Mobilität im Test!

Kosten, Umweltbelastung, Stress, Sportlichkeit, Komfort und Sicherheit waren die Kriterien, auf die wir E-Rad, Cityroller, Motorrad, Öffis, Auto, Citybike und die eigenen Beine getestet haben. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich. – Die große Überraschung:

In puncto Schnelligkeit gab es – zumindest auf unserer Teststrecke – keine großen Unterschiede, selbst die „Fußgängerin" war schnell am Ziel. Sieger war das Elektrorad*, bei dem man aufgrund des Motors leicht bergauf kommt. Gefolgt vom Cityroller, der allerdings mit in die Öffis genommen wurde.

Hier das Ergebnis in richtiger Reihenfolge absteigend!

Mit 16 Minuten vom Rathausplatz (1. Bezirk) zum Türkenschanzpark (18. Bezirk) klarer Sieger das E-Rad!
Am 2. Platz der Cityroller (23 Minuten). Ex aequo das Motorrad und die Öffis (24 Minuten). Ein bissl länger gebraucht haben das Citybike und das Auto (je 25 Minuten). Wenig verwunderlich, aber von der Zeit her auch nicht schlecht: die Fußgängerin (37 Minuten).

Bewertung im umgekehrten Schulnotensystem – von 1 (nicht genügend) bis 5 (sehr gut).

Mobilitätstest_E-Rad

"Das E-Rad spielt in der Stadt alle Stu?ckln: Ob am Radweg, auf der Straße oder auch gegen die Einbahn. Flexibilität pur mit wenig Anstrengung!"
Daniel Benyes

 Mobilitätstest_Cityroller

"Der Cityroller ist praktisch und flexibel. Ohne die Öffis wäre die Route aber viel zu anstrengend."
Ludwig Schedl


Mobilitätstest_Motorrad

"Bei Nässe spielt das Motorrad keine Vorteile aus. Trotzdem steh ich aufs Image
und Gratisparken!"

M.-Ju?rgen Brunner

Mobilitätstest_Öffis

"Dank einem kurzen Sprint zum Bus und der tollen Anbindung mit dem 40A war
ich schnell am Ziel."

Catharina Gruidl

 Mobilitätstest_Citybike

"Wer sportlich sein will, der sollte sich aufs Rad schwingen, und die Geldbörse
schont es auch."

Romina Colerus

 Mobilitätstest_Auto

"In puncto Komfort ist das Auto unschlagbar, ich bin als Einzige trocken angekommen. Im innerstädtischen Bereich ist es aber unnötig."
Gabi Edelmann

Mobilitätstest_zu Fuss

"Zu Fuß bin ich ungebunden und flexibel, aber Fußgänger-Ampeln, die ewig
lang rot sind, ärgern."

Barbara Sorge


Außerdem …

Segway.

Das moderne Fortbewegungsmittel, das vor allem bei Touristen ein Renner ist, fällt auf jeden Fall auf. An unserem Test wollte der Verleih aber nicht teilnehmen.
www.segway-vienna.at

Faxi.

In dreirädrigen Fahrradrikschas können zwei Personen plus Handgepäck die Stadt auf umweltfreundliche Weise erkunden.
www.faxi.at

Fiaker.

Das urtypischste aller Wiener Fortbewegungsmittel fällt
in der Praxis natu?rlich durch. Bei Schönwetter aber auch fu?r Wiener mal eine nette Möglichkeit, die Stadt
zu erkunden.
z. B.: www.fiaker-wien.at

Wassertaxi.

Ab dem nächsten Jahr wird ein Wassertaxi auf dem Donaukanal von der Salztorbru?cke nach Nussdorf unterwegs sein.

* Das E-Rad ist erhältlich bei Wendelin Fortner & Florian Fortner ELEKTROBIKER LTD. & Co. KG.
Tel. 0664/210 41 22, www.elektrobiker.com

  • Adresse: Rathausplatz -, 1010 Wien

Die weltweit größte Fahrzeug-Testanlage

In zwei Kanälen (100 und 31 Meter lang) werden Bahnen, Busse, Bims oder Hubschrauber aus allen Erdteilen getestet, was einen Trip durch sämtliche Wetterkapriolen, die unser Planet zu bieten hat, bedeutet. Temperaturen von minus 50 Grad bis plus 60 Grad und Windgeschwindigkeiten bis zu 300 Stundenkilometern können hier in Floridsdorf hergestellt werden. Da bekommt ein russischer Hochgeschwindigkeitszug, der zu Hause bei Minus 40 Grad bestehen muss, schon mal einen Eismantel verpasst (siehe Bilder).

Erst im September wurde auch der neueste Gelenkbus fu?r die Wiener Linien in die Mangel genommen. Besichtigen kann man den Klima-Wind-Kanal bei der Langen Nacht der Forschung am 7.11.

Info: Tel. 256 80 81-404
www.rta.co.at

  • Adresse: Paukerwerkstraße 3, 1210 Wien

Wie sicher ist unsere U-Bahn?

Die Donaumetropole kann mit fünf U-Bahn-Linien dienen. Wenn die U2-Verlängerung nach Aspern fertig ist, verfügt das Netz über 74,6 Kilometer und 101 Stationen. Seit den frühen 90ern wird alles über eine zentrale Leitstelle kontrolliert – seit 2006 über ein hochmodernes Rechenzentrum in Erdberg. Es ähnelt jenem, das im Film „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" ebenso wie in der Realität in New York eine wichtige Rolle spielt, wenngleich Wien mit den 26 im Big Apple verkehrenden Subway-Linien (noch) nicht mithalten kann. Dennoch gehört unsere Leitzentrale zu den besten der Welt.

Durchgehende Fluchtwege


Angesichts der rund 1,2 Millionen Fahrgäste täglich und mehr als 400 Millionen beförderten Personen pro Jahr ist das eine Herausforderung. Seit Jahrzehnten funktioniert der Betrieb ohne gröbere Zwischenfälle. Im Bereich Sicherheit und Sicherheitsempfinden zählt Wiens unterirdisches Liniennetz zu den besten Verkehrsbetrieben in Europa. Für die Leitzentrale entwickelte die Wiener Firma Frequentis ein eigenes Sprech- und Datenfunksystem. Videoüberwachung und Notrufe laufen hier zusammen. Der Fahrtverlauf jedes einzelnen Zuges wird beobachtet. Das System meldet jede kleinste Abweichung von den Intervallen.

Als erstes öffentliches Verkehrsunternehmen haben die Wiener Linien darüber hinaus in allen Zügen die „Notbrems-Überbrückung" eingeführt. Wenn es eine Notbremsung gibt, dann bringt das System den Zug automatisch in die nächste Station, da hier Hilfestellung viel besser möglich ist. Diese Technologie wurde übrigens nach der Brandkatastrophe im Jahr 2000 in Kaprun entwickelt. Um die Brandgefahr einzudämmen, verfügen sämtliche ­Wiener Stationen über Brandmelder, das gesamte Tunnelnetz ist mit Trockenlöschleitungen versorgt. Die jüngste Wagengeneration ist außerdem mit Rauchmeldern, Temperaturfühlern und Spritzdüsen ausgestattet.

Bei den Terroranschlägen auf die „London Underground" 2005 wurden die Tunnel aufgrund fehlender Fußwege zur Falle. In Wien verfügen alle Tunnel über durchgehende Fluchtwege entlang der Gleise.

wien jagt wieder mister x

Apropos London: Nach dem Vorbild des Brettspiels „Scotland Yard", bei dem „Mister X" durch Londons Verkehrsnetz flüchtet, ist am 23. 10. Wiens U-Bahn-Verbrecherjagd für Agenten ab 15 Jahren gestartet. Wer das nächste Mal dabei sein will findet alle Infos auf: www.rideontime.at

  • Adresse: Erdberg -, 1030 Wien

„Die Stadt der Mobilität“ – jetzt gratis an deiner Wohnungstüre!

Eine Auswahl der besten Artikel aus "Die Stadt der Mobilität" hier:

  • Adresse: Schottenfeldgasse 24, 1070 Wien

Hitze: Tipps für cooleres Verhalten im Straßenverkehr

Alltägliche Aggressionen, die im Straßenverkehr stattfinden, werden durch Hitze verstärkt oder können durch hohe Temperaturen und langes Autofahren leichter entstehen. Verstärkt wird das Phänomen noch zusätzlich durch mangelnde Flüssigkeitszufuhr.

"Trinkt man zu wenig, wird das Blut eingedickt und damit die Sauerstoffversorgung der Zellen verschlechtert, was eine Abnahme der Konzentrationsfähigkeit mit sich bringt", erklärt ÖAMTC-Mediziner Heimo Vedernjak. Bei einem Flüssigkeitsverlust von nur zwei Prozent des Körpergewichtes ist die Ausdauerleistungsfähigkeit schon deutlich bis 25 Prozent vermindert. Man wird müde, neigt zu Fahrfehlern, das Unfallsrisiko und die Aggressionen können steigen und man wird auch angriffslustiger.

Praktische Tipps des ÖAMTC, Aggressionen am Steuer zu vermeiden

  • Nicht alle Verhaltensweisen anderer als persönlichen Angriff werten.
  • Sich auch für Fehlverhalten mal entschuldigen können.
  • Selbsteinschätzung: Bin ich etwa selber auf "Durchsetzung" und "Gewinnen" programmiert?
  • Sich selbst auf das Fahren konzentrieren und Nebenbeschäftigungen (Handy, Computer, Navi programmieren etc.) unterlassen.
  • Streit im Auto vermeiden.
  • Sich nicht zu viele Termine aufhalsen und so die eigene Überlastung reduzieren.
  • Körperlichen Ausgleich zum langen Sitzen suchen (Bewegung, Sport).
  • In einer Konfliktsituation eine offene Kommunikation ohne Schimpfen und Beleidigungen suchen.
  • Versachlichung fördern und Emotionalität dämpfen.
  • Sofortiges Dampf ablassen sorgt möglicherweise kurzfristig für einen Gleichgewichtszustand, kann jedoch zu einer neuerlichen Aggressionsspirale führen ("Wie man in den Wald hineinruft…").

Hier gehts zum ÖAMTC

  • Adresse: Schanzstraße 44, 1150 Wien

Fahrbahnsanierung in der Altmannsdorfer Straße

Für die Arbeiten wird der rechte Fahrstreifen der Altmannsdorfer Straße
(zwischen Thunhofgasse und Belghofergasse) gesperrt und die Thunhof-
und Belghofergasse
(ab Höhe Strohberggasse) als provisorische Sackgasse
eingerichtet.

Am Kreuzungsplateau Altmannsdorfer Straße /
Gaßmannstraße wird auch während der Nacht (zwischen 20 und 5 Uhr
für maximal zwei Nächte) gearbeitet. Hier wird die Fahrbahn beider
Fahrtrichtungen saniert.

  • Adresse: Altmannsdorfer Straße -, 1120 Wien

Schönen Baustellensommer 2009!

14. Bezirk: Sperre Linzer Straße

Eine der wichtigsten Ausfallstraßen Richtung Westen,
die Linzer Straße im 14. Bezirk, ist in beiden Richtungen gesperrt. Lt. ÖAMTC wird der Abschnitt zwischen Bujattigasse (kurz nach der Hüttelbergstraße) und Samptwandnergasse
bis 20. Juli saniert. Die Sperre soll stadtauswärts noch bis Ende August dauern.

  • Umleitung Richtung Zentrum über die Utendorfgasse.
  • Umleitung stadtauswärts durch das Siedlungsgebiet am Wolfersberg.

15. Bezirk: Sanierung der Johnstraße

Große Probleme in beiden Richtungen befürchtet der ÖAMTC auf der stark frequentierten Verbindung vom 17. Bezirk über die
Schmelz Richtung Westausfahrt (Linzer Straße, Hadikgasse) oder auch Richtung Süden bzw. Richtung Norden (Grüner Berg,
Altmannsdorfer Straße, Altmannsdorfer Ast).
Die Sanierungsarbeiten auf der Johnstraße im
Abschnitt zwischen der Oeverseestraße und der Hütteldorfer Straße laufen bereits. Dauer: bis Ende August.

  • In beiden Richtungen ein Fahrstreifen frei, Richtung Schönbrunn allerdings eingeengt
    auf eine Breite von nur 2,30 Metern.

  • Umleitung Schwerfahrzeuge (auch alle Linienbusse): Possingergasse – Akkonplatz – Schanzstraße – Hütteldorfer Straße.

Sperre Kreuzungsplateau Alser Straße/Spitalgasse/Lange Gasse

Hart trifft die Autofahrer bereits die Sperre des Kreuzungsplateaus Alser
Straße/Spitalgasse/Lange Gasse.
Der ÖAMTC befürchtet hier täglich Staus, die sich auf große Teile des
8. und 9. Bezirks auswirken werden. Die voraussichtliche Dauer der Sperre: Mitte
August.

Umleitung stadteinwärts:
Spitalgasse – Mariannengasse –
Brünnlbadgasse – Feldgasse – Laudongasse – Lange Gasse Richtung 7.
Bezirk bzw. Schlösselgasse – Alser Straße.

Umleitung stadtauswärts:
2er-Linie – Schwarzspaniergasse – Währinger Straße.

5. Bezirk: Umstellung Matzleinsdorfer Platz

Die Brückentragwerke auf dem Matzleinsdorfer Platz
werden bereits verbreitert. Autofahrer müssen auf dem wichtigen Verkehrsknotenpunkt
laut ÖAMTC mit folgende Einschränkungen und geänderte Verkehrsführungen rechnen:

  • Sperre einer Linksabbiegespur in die Gudrunstraße und einer
    Geradeausspur in die Triester Straße, jeweils vom Margareten Gürtel
    kommend. Zwei Geradausspuren in der Triester Straße und ein
    Linksabbieger in die Gudrunstraße bleiben befahrbar.
  • Einer von zwei Fahrstreifen in der Gudrunstraße wird stadteinwärts gesperrt.
  • In der Triester Straße wird eine kombinierte Geradeaus- und
    Rechtsabbiegespur zu einer Rechtsabbiegespur in die Gudrunstraße
    umfunktioniert.

Der ÖAMTC rät, den Matzleinsdorfer Platz nach Möglichkeit großräumig
zu umfahre
n, etwa über die Südost Tangente (A23) oder Altmannsdorfer
Straße.

4. Bezirk: Bauarbeiten Südtiroler Platz

Die Arbeiten auf dem Wiedner
Gürtel laufen bereits auf Hochtouren. Autofahrern steht im Zuge der
Unterführung Südtiroler Platz jetzt nur ein Fahrstreifen je
Richtung zur Verfügung. – Dauer: Voraussichtlich bis Ende August 09.

9./20. Bezirk: Einengung auf der Friedensbrücke

Die Friedensbrücke wird generalsaniert. In der ersten Bauphase – voraussichtlich bis September 2009 – ist ein Fahrstreifen Richtung
20. Bezirk gesperrt.
Richtung 9. Bezirk gibt es keine Einschränkungen.

5.–9. Bezirk: Sanierungsarbeiten auf dem Gürtel

Bis Ende August sind laut ÖAMTC auf dem Inneren Gürtel vom 5. bis in den 9. Bezirk (Margaretengürtel bis Währinger Gürtel) abschnittsweise
2 Fahrspuren gesperrt.

  • Adresse: Linzerstraße -, 1140 Wien

Die U1 wird generalüberholt – und gesperrt

Von den Wiener Linien wird die Teilsperre bestätigt – sie sei notwendig für die Verlängerung der U1 Richtung Süden bis Rothneusiedl. Bestritten wird aber, dass die Arbeiten bereits für 2010 anvisiert waren waren. Da noch längst nicht alle Fragen rund um Umleitungen oder Ersatzverkehr geklärt sind, ist es laut Wiener Linien sinnvoll, mit der Sanierung erst 2013 zu beginnen.

Hauptbahnhof ohne U-Bahn Anschluss


Eines der wichtigsten Probleme die es zu lösen gilt, ist eine sinnvolle Ersatzverbindung zum Hauptbahnhof, da dieser bei der Sperre sieben Wochen keinen Anschluss hat.  Zusätzlicher Schienenersatzerkehr wird vermutlich bei der Raxstraße  entlang der Linie O zum Südbahnhof, via Prinz-Eugen-Straße und weiter über den Kai zur Börse angeboten. Eine neue Straßenbahnlinie soll vom Reumannplatz bis zum Karlsplatz, überhalb der Unterpflasterstraßenbahn (Ustraba), fahren.

Kürzere Intervalle und kein Platz für Busse

Um mehr Fahrgäste transportieren zu können, sollen die Buslinie 14A und die Straßenbahn Linie 6 in kürzeren Intervallen verkehren. Schwierig wird es zwischen Karlsplatz und Schwedenplatz: Hier verläuft die eigentliche Strecke unterirdisch und oben ist nicht genug Platz für Busse.

2010 wird trotzdem gesperrt

Wegen der Verlängerung nach Rothneusiedl, müssen aber bereits 2010 die Stromschienen entlang der Gleise getauscht werden, wobei es dann nicht nur zur einer Behinderung im Abschnitt Reumannplatz-Schwedenplatz kommen würde, sondern auch zwischen Schwedenplatz und Praterstern. Die Arbeiten können nicht innerhalb der Betriebszeiten erledigt werden, weshalb die Linie U1 kurzfristig gesperrt werden muss. Die Rede ist hierbei von einigen Tagen oder einer Woche –  gedacht wurde da an den Zeitraum von Ostern und Pfingsten, so ein Sprecher der Wiener Linien

Normalerweise: 6.000 Passagiere

An einem gewöhnlichen Ferientag, fahren vom Reumannplatz etwa
6.000 Fahrgäste stündlich ab. Die Wiener Linien schätzen, dass die Kapazitäten des Schienenersatzverkehrs nur für etwa  4.700 Fahrgäste reichen werden.  

Weitere Infos unter:

www.wienerlinien.at/
Tel.: 7909 100

  • Adresse: Reumannplatz, 1100 Wien

Vorarbeiten zum Hauptbahnhof gestartet!

Ende des Jahres schließt der Wiener Südbahnhof seine Tore. Anfang 2010 wird das alte Bahnhofsgebäude abgetragen und mit dem Bau des neuen Hauptbahnhofes begonnen. Bis dahin sind noch zahlreiche Freimachungen am Frachtenbahnhof und Vorarbeiten rund um das Projektgebiet zu leisten.

4.500m3 Beton für die neuen Brückentragwerke

Das bestehende, 42 Meter breite Eisenbahntragwerk im Bereich Triester Straße wird saniert und im Süden um zwei Brückentragwerke von insgesamt rund 16 Meter Breite erweitert. 4500m3 Beton und 500.000kg Stahl werden verarbeitet, damit die Bahnstrecke zum künftigen Hauptbahnhof an der Stelle breit genug ist für zwei zusätzliche Gleise.

Einschränkungen im Verkehr

Der Großteil der Bauarbeiten wird von Schützgerüsten aus durchgeführt, damit der Verkehr weiterhin durchfließen kann. Dennoch kommt es durch die Baustelle zu verkehrlichen Einschränkungen: Ab der zweiten Juliwoche gibt es in der Triester Straße und in der Gudrunstraße stadtauswärts Einschränkungen für den öffentlichen Kfz-Verkehr.

Einzelne Fahrstreifen werden vorübergehend gesperrt bzw. verschwenkt. Baustellenbeschilderungen und Bodenmarkierungen der MA 28 zeigen den Verkehrsteilnehmern an, wo gefahren werden kann. Mit Schulbeginn sollen wieder drei Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung stehen, Resteinschränkungen wird es noch geben. Nach Fertigstellung gibt es gleich viele Fahrstreifen in jeder Fahrtrichtung wie im zuvor. Die Bauarbeiten sollen bis Oktober 2010 abgeschlossen sein.

Öffentliche Verkehrsmittel fahren ungehindert

Für die Fahrgäste der Buslinie 14A steht während der Bauarbeiten die Haltestelle "Matzleinsdorfer Platz" unterhalb des Brückentragwerkes in beiden Fahrtrichtungen uneingeschränkt zur Verfügung. Auch die Straßenbahnlinien 1, 6, 18, 62 sowie die Wiener Lokalbahn können aufgrund der unterirdischen Gleisführung den Baustellenbereich ungehindert passieren.

Sperre der U4 zwischen Hütteldorf und Hietzing

Schienenersatzverkehr

Zwischen Hütteldorf und Hietzing fahren
Autobusse der Wiener Linien im Schienenersatzverkehr, die Ersatzbusse
halten an allen U4-Stationen.
Stadteinwärts wenden die
Schienenersatzverkehrsbusse
bei der Station Schönbrunn. Fahrgäste, die in Richtung Stadtzentrum
unterwegs sind, sollten erst in Schönbrunn wieder in die U4 umsteigen.

Wartezeiten

Fahrgäste sollten längere Fahrzeiten und
straßenverkehrsbedingte Verspätungen
bei der Benutzung des
Schienenersatzverkehrs einplanen. Alternativ können statt der U4
beziehungsweise des Schienenersatzverkehrs auch die Straßenbahnlinien
49, 52 und 5
8 benutzt werden.

Alternativen

Während der U4-Sperre ist es ebenfalls möglich, die Züge der ÖBB-Westbahn zwischen Wien-Hütteldorf und Wien-Westbahnhof zu benützen. – Hinweis: Nicht alle Züge der ÖBB halten in Hütteldorf! Die Benutzung der ÖBB-Vorortelinie (S45) zwischen Hütteldorf und der U3-Station Ottakring ist eine weitere mögliche Ausweichroute.

  • Adresse: Hütteldorf -, 1140 Wien

Helmi-Familientour: „Sicher auf zwei Rädern“

Gemeinsam mit Fernsehstar Helmi können sie auf einem Fahrradparcours
ihre Geschicklichkeit am Rad verbessern und viel Neues zum Thema
Sicherheit im Straßenverkehr dazulernen
. – Heuer neu: Helmi wird in allen
Bundesländern zu Gast sein und beim „Langsamfahrwettbewerb" nach dem
geschicktesten Pedalritter suchen. Für Spaß und gute Unterhaltung für
die gesamte Familie ist gesorgt.

Spiel, Spaß & Infos für die gesamte Familie

Wer möchte, kann am bundesweiten Wettbewerb teilnehmen, bei dem es darum geht, den Parcours so langsam wie möglich zu durchfahren, ohne mit den Füßen den Boden zu berühren. Dem noch nicht genug, können Kindern mit den Profis das sichere Bremsen mit der Vorderradbremse üben oder ihr Fahrrad auf Verkehrssicherheit hin prüfen lassen. Auch ein Blick auf den richtigen Sitz des Fahrradhelms schadet nicht.

Kinder und Eltern können sich am KfV-Infostand über Themen rund um Fahrradsicherheit, Helmkauf oder sicherer Schulweg schlau machen. Für die Kleineren gibt es Spaß pur in der Helmi-Hüpfburg.

Selbstverständlich ist am Lidl Stand für die Stärkung und Verpflegung zwischendurch gesorgt. Als Andenken an einen spannenden Verkehrssicherheitstag erhalten die Kinder beim Nachhausegehen ein Erinnerungsfoto sowie eine Teilnahmeurkunde.

Mehr Infos zu den Tourterminen unter www.lidl.at und www.helmi.at

  • Adresse: Etrichstraße 21, 1210 Wien

Ringstraße heute vorübergehend gesperrt

Ab 14 Uhr sammeln sich die Teilnehmer vor der Oper und gehen dann Richtung Parlament, so der Autofahrerclub ARBÖ. Geplant sei eine Sperre der Ringstraße zwischen Operngasse und Franz-Josef-Kai in der Zeit von etwa 14 bis 16 Uhr.

Der Verkehr wird laut ARBÖ über die Operngasse und die 2er-Linie
umgeleitet. Mit Staus und Behinderungen auch auf den Ausweichstrecken
sollte gerechnet werden. Auch die Ringlinien werden während der
Demonstration eingestellt bzw. kurzgeführt.

  • Adresse: Operngasse -, 1010 Wien

Wiener Linien, die Zweite: Sperre der Ringstraße wegen Streetfestival

Die Linie 1 wird während der Veranstaltung nur zwischen Kärntner Ring,
Oper und Stefan-Fadinger-Platz bzw. Schottentor und Prater Hauptallee
unterwegs sein.

Die Linie 2 wird nur zwischen Ottakring,
Erdbrustgasse und U6-Station Josefstädter Straße bzw. Karlsplatz und
Friedrich-Engels-Platz geführt.

Die Linie D muss während der Veranstaltung über den Franz-Josefs-Kai umgeleitet werden.

Auf der Autobuslinie 2A wird der Betrieb ab etwa 13 Uhr eingestellt.

Die Vienna Ring Tram fährt an diesem Tag nur bis ca. 13 Uhr.

Am besten auf die U-Bahn-Linien ausweichen – und die entsprechenden
Hinweise und Lautsprecherdurchsagen in den Haltestellen beachten!

  • Adresse: Dr.-Karl-Lueger-Ring -, 1010 Wien