Tiergarten Schönbrunn: Neun neue Pinguin-Küken und ein fescher Roter Panda

Die Anlage der Roten Pandas  im Tiergarten Schönbrunn wird um 50.000 Euro vergrößert. Von bisher 102 m2 auf 166 m2. Ein Teil des bisherigen Besucherweges nahe dem Eingang zwischen Rustenallee und Kaiserpavillon wird den putzigen Tieren zur Verfügung stehen. Wobei es derzeit zwei Rote Pandas sind – Hausherrin Mahalia und das neue Männchen ­Manjul. „Er ist aus dem ­ita­lie­nischen Zoo Parco Faunistico La Torbiera zu uns ­gekommen“, erzählt Zoo-­Expertin Eveline Dungl. Der Name des Italieners aus dem Piemont heißt übersetzt „der Hübsche“. Das findet hoffentlich auch Mahalia – die Hoffnung auf Nachwuchs der bedrohten Tierart lebt.

Wichtiges Überleben

Was bei einem der absoluten Kinderlieblinge schon vollzogen ist. Neun Felsenpinguine sind Mitte April geschlüpft, viele watscheln zaghaft im Polarium umher. In keinem anderen Zoo weltweit ist die Nachzucht dieser bedrohten Tierart so erfolgreich. „Dank der jahrelangen Erfahrung unserer Tierpfleger werden bei uns auch Küken groß, die schwächer sind oder deren Eltern noch unerfahren sind“, informiert der Zoologische Abteilungsleiter Anton ­Weissenbacher.

Gelbe Kopf-Federn

„Mit 40 erwachsenen Tieren lebt bei uns in Schönbrunn die größte Felsenpinguin-Gruppe Europas“, betont ­Direktorin Dagmar Schratter. „Der Tiergarten koordiniert auch die Erhaltungszucht ­dieser Pinguinart.“stein